Symptome bei Hormonmangel
Wechseljahre und Hitzewallungen: Acht Tipps können die lästigen Schweißausbrüche lindern
Während der Wechseljahre erleben viele Frauen Schweißausbrüche und Hitzewallungen, die für die Betroffenen sehr unangenehm sind. Was gegen das Schwitzen hilft.
Hitzewallungen können nicht nur aufgrund von Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes auftreten. Bis zu 85 Prozent der Frauen, die in die Wechseljahre eintreten, erleben Hitzewallungen. Bei 55 Prozent dieser Frauen beginnen die inneren Hitzeschübe bereits Jahre vor den ersten Menstruationsstörungen, normalerweise in ihren frühen 40ern bis Mitte 40. Im Verlauf des hormonellen Wandels nimmt die Häufigkeit der Thermoregulationsstörungen bei vielen Frauen allmählich ab, aber einige leiden noch über das Alter von 65 Jahren hinaus darunter.
Der Zeitraum, in dem Hitzewallungen im Rahmen der Wechseljahre auftreten, beträgt durchschnittlich etwa 5,2 Jahre, laut Frauenärzte im Netz. Die genauen Ursachen für das plötzliche Auftreten von Hitzewallungen sind noch nicht vollständig erforscht. In einer Studie zeigt sich, dass der Abfall des weiblichen Hormons Östrogen eng mit dem körpereigenen Thermoregulationssystem in Zusammenhang steht.
Hitzewallungen durch Wechseljahre: Was hilft, um weniger zu schwitzen
Die Wechseljahre machen sich anhand verschiedener Symptome bemerkbar, auch schon sehr früh. Gerade die plötzlich aufkommende innere Hitze ist für viele Frauen sehr belastend. Bestimmte Lebens- und Essgewohnheiten helfen gegen das starke Schwitzen, wodurch Hitzewallungen in den Wechseljahren entgegengewirkt werden kann:
- Viel ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel essen
- Heiße Speisen beziehungsweise Getränke sowie scharfe Gerichte vermeiden
- Kaffee- und Alkoholkonsum gering halten
- Rauchen vermeiden
- Aufregung und Stress minimieren
- Mindestens zwei Liter pro Tag Wasser trinken
- Übergewicht reduzieren
- Wechselduschen
Zehn Symptome verraten, ob Sie in die Wechseljahre kommen – Schlafstörungen, Schwitzen und Schwindel zeigen es




Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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