Selbstkontrolle und Hautscreening
Hautkrebs frühzeitig erkennen: Achten Sie auf erste Anzeichen der Erkrankung
VonNatalie Hull-Deichselschließen
Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Achten Sie auf bestimmte Warnzeichen, die von Ihrer Haut ausgehen, besonders bei Muttermalen beziehungsweise Leberflecken.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) warnt eindringlich: „Es gibt keine ‚gute‘ ultraviolette (UV-) Strahlung: Jede Art von UV-Licht kann schädlich sein – unabhängig von der Quelle.“ Hautkrebs gehört in Deutschland und weltweit neben Darmkrebs, Brustkrebs sowie Lungenkrebs zu den am meisten diagnostizierten Krebsarten. Wissenschaftler stellen fest, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Hautkrebs und längeren Sonnenaufenthalten gibt. Seit der Einführung des Hautkrebsscreenings im Jahr 2008 werden mehr Fälle entdeckt, einschließlich Frühstadien und Krebsvorstufen von Hautkrebs.
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt einen Mindest-Lichtschutzfaktor für den Sonnenschutz sowie ein regelmäßiges Nachcremen, mindestens nach zwei Stunden Aufenthalt in der Sonne. Und, keine Sorge: eine Vitamin-D-Produktion soll laut Experten auch mit Sonnenschutz gegeben sein.
Um das Risiko schwerer Hautkrebsverläufe zu reduzieren, wird empfohlen, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Dermatologen durchzuführen. Darüber hinaus sollten Menschen ihre Haut selbst regelmäßig mit dem ABCDE-Check überprüfen, insbesondere wenn sie viele Muttermale haben. Bei spezifischen Anzeichen oder Symptomen sollte so schnell wie möglich ein Hautarzt aufgesucht werden.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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