Unverhältnismäßigkeit der Hormone

Wechseljahre kommen: Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gelenkschmerzen als typische Symptome

Kommt eine Frau in den Wechsel, macht sich dies mehr oder weniger durch verschiedene Beschwerden bemerkbar. Hitzewallungen zählen wohl zu den bekanntesten.

Während etwa ein Drittel der Männer zwischen 45 und 60 Jahren Anzeichen einer hormonellen Veränderung spüren können, erlebt die Mehrheit der Frauen die Wechseljahre im Alter von etwa 40 bis 45 Jahren. Die Phase wird „Wechseljahre“ genannt, da im Körper eine hormonelle Umstellung, ein Wechsel, stattfindet. Mit dem Einsetzen der Wechseljahre bei Frauen reduzieren die Eierstöcke allmählich ihre Hormonproduktion, was zu Hormonschwankungen führt und den Eisprung zunehmend verhindert. Die Menopause beginnt mit dem letzten Eisprung, wodurch die monatliche Regelblutung ausbleibt und keine weiteren Eizellen mehr heranreifen. Der Körper reduziert nun die Produktion der weiblichen Sexualhormone, insbesondere des Progesterons, zu Beginn der Wechseljahre. Der Rückgang des Progesteronspiegels und der im Verhältnis höhere Östrogenanteil im Körper führen häufig zu Spannungsgefühlen in den Brüsten, vermehrten Wassereinlagerungen und weiteren Symptomen.

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Gesundheit finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24vita.de.

In den Wechseljahren: Hitzewallungen, Schwitzen, Gelenkschmerzen, Knochenbrüche

Die Wechseljahre durchlebt jede Frau auf ihre Weise. Schlafstörungen, Schmerzen in Gelenken und innere Nervosität sowie Hitzewallungen sind nur ein Teil der Beschwerden.

Der Östrogenmangel macht sich körperlich durch unterschiedliche Anzeichen bemerkbar:

  • Schlafstörungen
  • Nächtliches Schwitzen
  • Herzklopfen
  • Herzrasen
  • Hoher Puls
  • Schwindelattacken
  • Schwankender Blutdruck
  • Innere Hitze und Hitzewallungen
  • Osteoporose
  • Gelenkschmerzen, insbesondere in den Fingergelenken, Schultern und Knien
  • Depressive Verstimmungen
  • Nervosität
  • Starker Harndrang
  • Blasenschwäche
  • Vermehrte Blasenentzündungen
  • Trockene Schleimhaut, besonders im Vaginalbereich
  • Gewichtsschwankungen

Osteoporose vorbeugen: Essen Sie bestimmtes Obst und Gemüse – Heidelbeeren, Orangen und Brokkoli sind gut

Geschnittene, rote Zwiebel
Frischer Brokkoli
Frischer Spinat
Fenchel
Osteoporose vorbeugen: Essen Sie bestimmtes Obst und Gemüse – Heidelbeeren, Orangen und Brokkoli sind gut

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © ingimage/Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare