Blutarmut als Folge

Eisenmangel beheben: Leberwurst kann helfen – 13 ideale Lebensmittel

Etwa acht Prozent der Deutschen haben Eisenmangel, so eine Schätzung der AOK. Wer seine Ernährung umstellt, kann die Eisenspeicher wieder auffüllen.

Müdigkeit, Blässe und allgemeines Schwächegefühl: typische Symptome von Eisenmangel. Mediziner sprechen bei leeren Eisenspeichern im Körper von einer Eisenmangelanämie, eine der häufigsten Ursachen einer Blutarmut. Bei einer Anämie werden die Organe unzureichend mit Sauerstoff versorgt, heißt es im NDR-Gesundheitsformat Visite. Blutarmut kann auch schwerwiegende Konsequenzen haben, wie etwa ein gesteigertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so der Focus. Haarausfall durch Eisenmangel ist ebenfalls möglich.

Nur ein Bluttest kann anzeigen, ob Sie wirklich unter Eisenmangel leiden. Ist dies der Fall, sollte mit dem behandelnden Arzt eine Behandlung durchgesprochen werden. Manchmal reicht bereits eine Ernährungsumstellung, in anderen Fällen muss Eisen supplementiert werden.

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Eisenmangel behandeln – mit Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel in Form von (Brause)-Tabletten sollten immer nur in Absprache mit einem Mediziner eingenommen werden. Denn die Einnahme von zu viel Eisen kann zu Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen, Leberschäden und sogar zum Tod führen, warnt das Fachportal MSD Manual. Die individuell verschiedene optimale Dosierung von Eisenpräparaten sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden.

Eisenpräparate gibt es auch in Form von Brausetabletten.

Lebensmittel, die viel Eisen enthalten

Fällt die Diagnose „leichter Eisenmangel“ werden viele Mediziner und Medizinerinnen zu einer Ernährungsumstellung raten. Denn wenn ansonsten gesunde Erwachsene vermehrt zu eisenhaltigen Lebensmitteln greifen, füllt das die Eisenspeicher im Körper wieder auf. Folgende Lebensmittel enthalten der AOK zufolge verhältnismäßig viel Eisen (Milligramm-Angaben pro 100 Gramm):

  • Schweineleber – 19,5 mg
  • Rinderleber – 7,8 mg
  • Leberwurst – 7,3 mg
  • Rindfleisch – 3,3 mg
  • Schweinefleisch – 2,6 mg
  • Salami – 1,6 mg

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Obstkorb
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel
  • Sesam – 10 mg
  • Pistazien – 7,3 mg
  • Cashewkerne – 6,3 mg
  • Pfifferlinge – 5,8 mg
  • Haferflocken – 4,5 mg
  • Getrocknete Aprikosen – 4,4 mg
  • Spinat – 3 mg

Wie die AOK weiter informiert, ist Vitamin C unverzichtbar, damit der Körper Eisen gut aufnehmen kann. In welchen Lebensmitteln viel Vitamin C steckt, lesen Sie hier.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Florian Gaertner/Imago

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