Körper gibt wichtige Warnsignale

Wenn Schweiß scharf riecht – welche Gerüche auf Krankheiten hindeuten

Wer nach dem Sport nicht duscht, braucht sich nicht wundern, wenn es müffelt. Doch es gibt auch abnormale Ausdünstungen, die man besser vom Arzt untersuchen lassen sollte.

Viele sind selbst betroffen und fast jeder kennt jemanden, der Mundgeruch hat. Doch nicht nur aus dem Mund kann es ungut riechen, auch Schweiß verströmt manchmal einen äußerst unangenehmen Geruch. Wenn Ursachen wie falsche Mundhygiene oder – im Fall von Achselschweiß – Kleidung mit zu hohem Polyesteranteil dahinter stecken, ist das harmlos. Doch auch Krankheiten können der Grund für eklige Körpergerüche sein.

Süßlicher Mundgeruch ist Anzeichen für diese Krankheit

Folgende unangenehme Körpergerüche könnten auf schwerwiegende Erkrankungen hindeuten, wie das News-Portal Focus berichtete:

  • Da wäre etwa fruchtig-süßlicher Mundgeruch, der an faule Äpfel oder Nagellackentferner erinnert. Der für Typ-1-Diabetes typische Azetongeruch des Atems entsteht bei Insulinmangel, von dem vor allem Diabetes-Patienten betroffen sind, weil ihr Körper kein oder nur sehr wenig eigenes Insulin herstellt.
  • Unangenehmer Mundgeruch gilt aber auch als Anzeichen einer Mandelentzündung, weil die Mandeln eitern. Betroffene bemerken zusätzlich meist auch Symptome wie Schluckbeschwerden, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit.
  • Eine Lungenentzündung kann mit fauligem Atem einhergehen, wie das Wissensportal National Geographic informiert.

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Wenn Schweiß beißend riecht, kann das Anzeichen für eine Krankheit sein.

Wenn der Schweiß merkwürdig riecht

Auch der Geruch von Schweiß kann auf Krankheiten hinweisen. Etwa bei scharfem, beißenden Schweißgeruch. Dieser kann auf eine Störung der Leberfunktion hindeuten. Eine wichtige Funktion der Leber ist es, Giftstoffe im Körper abzubauen, unter anderem Alkohol. Auch Ammoniak, das etwa durch die Verdauung von Fleisch entsteht, wird von der Leber abgebaut. Bei einem Leberschaden verbleibt Ammoniak im Blut, das durch den Schweiß ausgedünstet wird.

Riecht der Schweiß dagegen nach Urin, könnte das ein Warnhinweis für Nierenversagen sein. In dem Fall scheiden die Nieren den Harnstoff nicht mehr vollständig über den Urin aus und geben ihn deshalb ebenfalls durch den Schweiß ab.

Wie das Wissensportal National Geographic informiert, gibt es weitere Krankheiten, die mit unangenehmem Körpergeruch einhergehen können. Etwa die Vitaminmangelkrankheit Skorbut, die sich durch faulig riechenden Schweiß äußern kann. Bei einer Arsenvergiftung erinnert der Körpergeruch an Knoblauch, heißt es weiter auf den Seiten von National Geographic.

Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden.
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ...
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen.
Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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