Gesunde Ernährung
Demenz: Zehn Lebensmittel, die das Risiko senken können
VonJudith Braunschließen
Viele Menschen fürchten sich vor einer Demenz-Erkrankung im Alter. Mit einer gesunden Ernährungsweise kann das Risiko jedoch gesenkt werden.
Immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Rund 1,6 Millionen Deutschen leiden unter einer Demenz-Erkrankung, die sich bereits Jahre zuvor durch ein Symptom im Schlaf ankündigen kann. Nach Prognosen von Experten im Rahmen der Alzheimer-Association-Konferenz soll die Anzahl der Betroffenen im Jahr 2050 auf 150 Millionen steigen. Die am häufigsten auftretende Demenz-Form ist dabei Alzheimer. Um sich vor einer Erkrankung zu schützen, sollte man auf die richtige Ernährungsweise achten. Denn bestimmte Lebensmittel können das Risiko für Demenz senken.
Demenz vorbeugen: Gesunde Ernährung, ausreichend körperliche Aktivität, soziale Einbindung
Neben der Ernährung spielen auch gewisse Verhaltensweisen eine wichtige Rolle, um einer Demenz vorzubeugen. So kann ein gesundheitsfördernder Lebensstil allgemein einen positiven Einfluss haben. Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung sollte man daher auf ausreichend körperliche Aktivität und Bewegung sowie auf eine soziale Einbindung achten. Denn vor allem die Kombination aus verschiedenen gesundheitsfördernden Verhaltensweisen soll zur Vorbeugung von Demenz vielversprechend sein.
Zur Früherkennung einer Alzheimer-Erkrankung hat in einer Studie zudem ein von Wissenschaftlern entwickelter Bluttest beitragen können. Dieser soll ein mögliches Risiko bereits 20 Jahre im Voraus erkennen können. Denn bereits Jahre vor dem Ausbruch einer Alzheimer-Erkrankung steigt der Gehalt des Proteins „p-tau217“ – welches als Indikator für Alzheimer gilt – im Blut an. Laut den Studienergebnissen geschieht dies sogar lang bevor erste Symptome auftreten. So hat der Bluttest den Vorteil, dass Patienten für einen Krankheitsverdacht keine Alzheimer-Symptome zeigen müssen.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.
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