Endgültige Ergebnisse

Autismus durch Impfungen? Studie klärt endlich, was die Entwicklungsstörung auslöst

Nicht jeder Betroffene arrangiert sich so gut mit der Diagnose "Autismus-Spektrum-Störung" wie diese Demo-Teilnehmerin. Forscher ergründen, wie die Entwicklungsstörung entsteht.
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Nicht jeder Betroffene arrangiert sich so gut mit der Diagnose "Autismus-Spektrum-Störung" wie diese Demo-Teilnehmerin. Forscher ergründen, wie die Entwicklungsstörung entsteht.

Aktuelle Veröffentlichungen wollen nun anhand von Studien mit rund zwei Millionen Kindern den Auslöser von Autismus erforscht haben.

Dänische und kalifornische Forscher sind sich sicher: Eine Studie mit mehr als 650.000 Kindern ergab keinerlei Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung von Autismus. Doch was begünstigt die Entstehung einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), die die Entwicklung der sozialen Interaktion und der Kommunikation stört? Eine weitere Studie - die größte ihrer Art - will darauf eine Antwort gefunden haben.

Dieser Faktor bestimmt wesentlich, ob ein Mensch Autismus entwickelt

Ein internationales Forscherteam hatte die Daten von zwei Millionen Kindern ausgewertet und kam zu einer eindeutigen Erkenntnis: 81 Prozent des ASS-Risikos hängt mit der genetischen Veranlagung zusammen.

Ihre Studie, die sie im Fachblatt "Jama Psychiatry" veröffentlicht haben, gab auch Aufschluss über weitere Risikofaktoren - die jedoch längst nicht so viel Einfluss hatten wie die Gene. So würden Umweltfaktoren, die in der Regel schlecht beeinflusst werden können, um die 20 Prozent des Autismus-Risikos ausmachen. Die Forscher gehen davon aus, dass in den meisten Fällen allerdings eine Kombination aus mehreren Faktoren zur Autismus-Spektrum-Störung führt.

"Obwohl Familien oft am meisten über Umweltrisikofaktoren im Zusammenhang mit Autismus besorgt sind, ist die Realität, dass genetische Faktoren insgesamt eine viel größere Rolle spielen" resümieren die Studienleiter. Das Gewicht der Mutter, eine Kaiserschnitt-Geburt oder Stoffwechselstörungen haben der Studie zufolge dagegen keinen oder sehr wenig Einfluss auf die Entstehung von Autismus.

Lesen Sie auch: Autismus durch MMR-Impfung? Studie kommt zu klarem Ergebnis.

Größtenteils genetisch bedingt: 22.000 Kinder entwickelten Autismus

Für ihre Erkenntnisse analysierten die Wissenschaftler die Krankenakten von über zwei Millionen Kindern aus Dänemark, Finnland, Schweden, Israel und Westaustralien, die zwischen 1998 und 2011 geboren worden sind. 22.000 davon hatten bis zu ihrem 16ten Lebensjahr Autismus entwickelt. Die neueste Studie liefert den bisher stärksten Beweis dafür, dass dafür genetische Ursachen maßgeblich sind. Die Studie von annals.org finden Sie hier.

Video: Weibliche Gene schützen stärker vor Autismus

Weiterlesen: Asperger-Syndrom: Daran erkennen Sie die Entwicklungsstörung.

jg

Der lebensrettende Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen

Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin gibt Empfehlungen ab, welche Menschen sich impfen lassen sollten. Gehören Sie auch zur Risikogruppe? (Stand: Juli 2013)
RENTE: Ab 2014 sollen Erziehungszeiten für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, mit einem zusätzlichen Rentenpunkt belohnt werden. Das entspricht bei zwei Kindern durchschnittlich 650 Euro mehr Rente im Jahr. Die Finanzierung - mehrere Milliarden Euro pro Jahr - sei durch die gute finanzielle Lage der Rentenversicherung und Mittel aus dem Zuschuss des Bundes möglich. Ferner sollen Armutsrenten verhindert werden. Jeder, der 40 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und privat vorgesorgt hat, soll einen Zuschuss zur Rente auf 850 Euro erhalten. Für die 2,6 Millionen Selbstständigen soll eine Altersvorsorgepflicht eingeführt werden.
Wie bei älteren Menschen besteht auch bei Schwangeren ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Daher raten die Gesundheitsexperten auch werdenden Müttern ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel zur Impfung. Schwangere, die bereits an einer Grunderkrankung leiden, können sich nach Absprache mit dem Arzt auch schon früher pieksen lassen.
Erwachsene und Kinder, die an einer chronischen Erkrankung wie beispielsweise Asthma leiden, gehören ebenfalls zu den Risikogruppen.
Der lebensrettende Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen

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