Bezahlstatus entscheidend

Geld zurückholen auf PayPal: Käuferschutz greift nicht in jedem Fall

Auf der beliebten Bezahl-App PayPal können Kunden die Rückerstattung Ihres Geldes fordern. Wir verraten, auf welche Punkte dabei geachtet werden muss.

Auch in Deutschland hat sich die Bezahl-App PayPal fest etabliert, zählt laut eigenen Angaben hierzulande beeindruckende 32 Millionen Nutzer. Nicht immer verläuft ein Bezahlvorgang jedoch wie gewünscht, sei es aufgrund eines falschen Geldbetrages oder nicht korrekten Empfängers. Das Gute: Kunden können auf die Rückerstattung Ihres Geldes pochen.

Rückerstattung bei PayPal: Zahlungsstatus spielt eine wichtige Rolle

Allerdings müssen dabei einige Dinge beachtet werden – unter anderem spielt der Zeitpunkt der Rückerstattung eine große Rolle. Ebenfalls wichtig ist der Status Ihrer Bezahlung. Es gibt vier Möglichkeiten: offen, abgeschlossen, einbehalten und zurückgebucht. Bei den ersten beiden Optionen haben Sie gute Chancen, Ihr Geld zurückzuerhalten. Passen Sie allerdings bei Anrufen von PayPal auf, immer mehr Kriminelle nutzen diese Masche.

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Offener Zahlungsstatus bei PayPal birgt die größte Chance für Sie

Glück haben Sie, wenn Ihre Zahlung noch offen ist. Sie haben jetzt die Möglichkeit, die Zahlung im Feld „Aktivitäten“ ganz einfach zu stornieren. PayPal rät dennoch dazu, den Empfänger über den Grund Ihrer Stornierung zu informieren. Übrigens: Sollte der Status einen Monat nach Ihrer Zahlung noch immer offen sein, erhalten Sie ihr Geld ohnehin automatisch zurück.

Bei PayPal können Kunden auf die Rückerstattung ihres Geldes pochen – allerdings nur, wenn einige Regeln beachtet werden.

Abgeschlossener PayPal-Zahlungsstatus: Käuferschutz hilft Ihnen

Auch bei einem abgeschlossenen Zahlungsstatus haben Sie noch gute Chancen, Ihr Geld zurückzuholen. Dafür sorgt der 180 Tage lang gültige Käuferschutz. Im Feld „Aktivitäten“ können Sie Ihr Problem melden. PayPal verlangt nun genauere Angaben zur Problematik. Folgende Punkte stehen zur Auswahl: Unkorrekter abgebuchter Beitrag, nicht angekommene Ware, beschädigte oder falsche Ware sowie der Verdacht, dass jemand unbefugten Zugang zu Ihrem PayPal-Konto hatte.

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Anschließend hat der Verkäufer 20 Tage lang Zeit, auf Ihr Anliegen zu reagieren. Hat der Verkäufer Stellung zu der Thematik bezogen, werden Sie von PayPal informiert. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine Fake-E-Mail öffnen, die immer beliebter bei Betrügern werden.

Bei einigen PayPal-Transaktionen greift der Käuferschutz nicht

PayPal bietet beim Geldversand die Möglichkeit „Geld an Freunde senden“. Das spart Gebühren. Häufig wird diese Option Ihnen auch von Fremden angeboten, um die Gebühr einzusparen. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Denn bei dieser Variante ist eine Rückerstattung generell ausgeschlossen – Ihr Geld ist weg. Deswegen wählen Sie diese Option nur bei einer Transaktion an einen Empfänger, dem Sie vertrauen.

Für einige Warengruppen gilt der PayPal-Käuferschutz nicht. Dazu zählen unter anderem digitale Güter wie beispielsweise Downloads, Flugtickets, motorisierte Fahrzeuge oder Gutscheine. Informieren Sie sich deshalb vor einer Transaktion immer, ob der Käuferschutz dafür greift, dann bekommen Sie im Anschluss keine Probleme. Hier finden Sie noch weitere Spartipps.

Rubriklistenbild: © NurPhoto/IMAGO

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