Ab Februar 2024
Änderung bei Amazon Prime Video: Wer weiterhin keine Werbung sehen will, muss draufzahlen
Amazon-Prime-Kunden haben Anfang des Jahres eine Info-Mail von dem Versandriesen bekommen. Werbefreies Streaming gibt es dann zum aktuellen Preis nicht mehr.
Bisher konnten Kunden von Amazon Prime Video ihre Lieblingsserien und -filme ganz bequem ohne Werbung genießen – mal abgesehen von Vorschauen und Trailern zu anderen Serien und Filmen, die vor Abspielen eines Titels gezeigt werden. Ein Vorteil, den Streamingdienste viele Jahre lang gegenüber dem linearen Fernsehen hatten. Doch nicht nur Netflix hat mittlerweile ein Abo mit Werbung eingeführt, auch beim Versandriesen flimmern ab dem 5. Februar verschiedenste Reklamen über die Bildschirme. Darüber informierte das Unternehmen seine Kunden Anfang des Jahres via Mail.
Werbefreies Abo bei Amazon Prime Video nur noch gegen Aufpreis
Das Ziel sei es, „deutlich weniger Werbung zu zeigen als traditionelle Fernsehsender und andere Video-Streaminganbieter“, heißt es in der Nachricht von Amazon an seine Kunden. Für Prime-Mitglieder würde kein Handlungsbedarf bestehen und auch der Preis bliebe derselbe. Ob die Werbung nur vor dem Film oder der Serie ausgespielt wird oder auch zwischendrin, ist nicht ganz klar.
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Wer seinen Filmabend weiterhin ohne Werbeunterbrechungen genießen möchte, muss mehr zahlen. Das kostet im Monat dann 2,99 Euro zusätzlich zum normalen monatlichen Abo-Preis von 8,99 Euro. Das Jahrespaket kostet üblicherweise 89,90 Euro, ob es dazu auch eine „werbefreie Option“ gibt, wurde nicht bekannt gegeben. Bereits im September 2022 wurden die Preise von 7,99 Euro im Monat auf 8,99 Euro erhöht, das Jahresabo war zuvor für 69 Euro zu haben.
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Amazon möchte mit dem zusätzlich eingenommenen Geld mehr in „Top-Entertainment und Live-Sportinhalte“ investieren, heißt es in der Mail. Deutschland gehört zusammen mit Ländern wie den USA, Großbritannien und Kanada zu den ersten, die in diesem Jahr von der Anpassung betroffen sind, wie die Bild-Zeitung berichtet. Bald schon sollen Spanien, Italien, Frankreich, Mexiko und Australien folgen.
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