Adventszeit

Zehn Fehler beim Plätzchenbacken, die Sie vermeiden sollten

Sterne werden für Weihnachtsplaetzchen aus dem Teig gestochen
1 von 10
Ein Klassiker unter den Backfehlern: Sie benutzen kalte Zutaten statt zimmerwarme. Wenn ein Rezept Butter, Eier oder Milch bei Raumtemperatur erfordert, nehmen Sie sie etwa eine halbe Stunde, bevor Sie mit dem Backen anfangen wollen, aus dem Kühlschrank. Wenn diese Zutaten bei Raumtemperatur vermischt werden, emulgieren sie und fangen besser die Luft ein, was wiederum zu fluffigen Plätzchen führt.
Rührgerät über einer Schüssel mit Zucker und Butter
2 von 10
Ein häufiger Fehler beim Plätzchenbacken: Sie schlagen Butter und Zucker nicht schaumig, sondern vermischen die Zutaten einfach nur. Tipp: Nehmen Sie sich mindestens fünf Minuten für das Aufschlagen Zeit – mit dem Mixer, per Hand dauert es noch einmal länger. Gut schaumig geschlagene Butter erkennen Sie daran, dass sie heller, fast weiß wird.
Draufsicht Mehlsalzschale *** Top view Flour salt bowl Copyright: imageBROKER/OleksandrxLatkun ibxole09464396.jpg
3 von 10
Das Salz haben Sie immer weggelassen? Halten Sie sich lieber ans Rezept. Gerade bei süßem Gebäck macht eine Prise Salz oft den kleinen, aber feinen Unterschied. Denn Salz verstärkt die Aromen von süßem Zucker und Vanille. Ihre Plätzchen werden dadurch also noch feiner.
Jemand knetet Teig zu einer Kugel
4 von 10
Ein Tipp, der vor allem für Mürbeteig-Gebäck gilt: Oft steht im Rezept, dass man den Teig nach der Zubereitung im Kühlschrank lagern soll. Haben Sie diesen Teil schon mal weggelassen, um Zeit zu sparen? Das ist ein Fehler: Die Gefahr, dass die Plätzchen im Ofen auseinanderlaufen, ist dadurch größer. Lassen Sie den Teig lieber in Kugelform in Frischhaltefolie eingewickelt für 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Wenn Sie ihn über Nacht kühlen, ist das auch kein Problem. Zum Ausrollen und Ausstechen kneten Sie den Teig dann einfach portionsweise wieder weicher.
plaetzchen-backen
5 von 10
Achten Sie zudem darauf, dass Sie nicht zu viel Mehl verwenden. Das ist, wenn's beim Backen schnell gehen soll, leicht passiert, wenn man die Menge eher grob schätzt oder nicht den passenden Messbecher parat hat. Mit einer Küchenwaage können Sie nichts falsch machen.
Ein Kind rollt beim Plätzchenbacken Teig mit einem Nudelholz aus.
6 von 10
Beim Teigausrollen nimmt man gerne Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche und damit das Nudelholz nicht festklebt. Auch dabei kann zu viel Mehl in den Teig gelangen, sodass der Teig zu trocken wird. Tipp: Sie können den Teig stattdessen auf einer Lage Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen.
Kind legt Plätzchen auf ein Blech
7 von 10
Vor allem bei ausgestochenen Butterplätzchen ein typischer Fehler: Wenn Sie auf dem Backblech nicht genügend Abstand zwischen den Plätzchen lassen, besteht die Gefahr, dass sie im Ofen größer werden und ineinanderlaufen. Lassen Sie also ausreichend Abstand. Das bedeutet zwar meistens, dass Sie zwei Backbleche brauchen statt eins. Aber das ist ohnehin besser, als wenn Sie auf das heiße Blech aus dem ersten Durchgang die neue Charge Plätzchen legen.
Weihnachtsplätzchen auf einem Blech im Ofen
8 von 10
Einige Kekse sollen durchaus knusprig sein, andere lieber schön weich und fluffig. Wenn Sie eher Zweiteres von Ihren Plätzchen wollen, sollten Sie sie nicht zu lange im Ofen lassen und in der Nähe bleiben. Sobald sich die Ränder der Plätzchen zu färben beginnen, können Sie die guten Stücke schon herausholen, auch wenn es etwas vor Ende der angegebenen Backzeit ist. Gibt die Oberfläche beim vorsichtigen Draufdrücken leicht nach? Dadurch sollten Sie sich nicht irritieren lassen: Die Plätzchen backen auf dem heißen Blech noch nach und härten beim Abkühlen aus. Lassen Sie sie auf dem Backblech noch etwa 5–10 Minuten liegen, bevor Sie sie vom Blech heben, ansonsten besteht Bruchgefahr.
Plätzchen im Backofen
9 von 10
Vergessen Sie zudem nicht, den Backofen vorzuheizen und die Plätzchen erst bei der richtigen Temperatur hineinzugeben – dadurch können Sie die Backzeit viel besser bemessen und sich genau ans Rezept halten. Klar ist auch: Jeder Backofen ist etwas anders. Bleiben Sie also in der Küche und beobachten Sie die Plätzchen: Wenn sich der Rand goldbraun färbt, sind sie fertig.
Weihnachtsplätzchen in einer Blechdose Copyright: xZoonar.com/HaraldxBiebelx 2156478
10 von 10
Plätzchen sollten Sie am besten nach Sorten getrennt aufbewahren, damit sich die Aromen nicht vermischen. Bei den meisten Plätzchensorten möchte man, dass sie schön knackig bleiben und nicht weich werden. Am besten lagert man die Plätzchen deshalb in einer luftdichten Blechdose. Profi-Tipp: Damit nichts aneinander klebt, können Sie Plätzchen-Schichten mit einer Lage Backpapier trennen.
  • Maria Wendel
    VonMaria Wendel
    schließen
  • Anne Hund
    Anne Hund
    schließen

Zimtsterne, Kokosmakronen oder Vanillekipferl: Jeder hat seine Lieblingsplätzchen in der Adventszeit. Hier ein paar grundlegende Tipps beim Backen.

Jetzt ist wieder die Zeit für Vanillekipferl und Co. Im Advent gibt es für Hobbybäcker jede Menge Rezepte zum Nachbacken. Von einfachen Butterplätzchen über Kokosmakronen und Zimtsterne bis hin zu Spitzbuben mit Marmelade. Hier ist Liebe zum Detail gefragt – und beim Plätzchenbacken machen oft minimale Nuancen den kleinen, aber feinen Unterschied.

Die besten Weihnachtsrezepte gibt es ab sofort in der PDF-Bibliothek

Laden Sie sich jetzt ihre Lieblingsrezepte herunter!

Hier geht‘s zu den beliebtesten Weihnachtsrezepten.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/R. Rebmann/Imago

Kommentare