Lebensmittel lagern

Zitronen clever aufbewahren: In Wasser bleiben sie wochenlang frisch 

Es passiert immer zu schnell: Man kauft ein Netz Zitronen, verwendet eine oder zwei und der Rest vertrocknet oder schimmelt. Das lässt sich in Zukunft verhindern, ganz einfach mit Wasser.

Für die fruchtigen Zitronenschnitten, den Joghurt-Zitronen-Kuchen oder die erfrischende Zitronen-Pasta haben Sie jede Menge der gelben Vitaminbomben geholt. Aber wenn etwas dazwischen kommt oder man sich einfach mit der Menge vertan hat, schimmeln oder vertrocknen die gekauften Zitronen leider viel zu schnell.

Natürlich kann man sie auspressen und den Saft (oder einzelne Zitronenstücke) einfrieren. Aber auch die ganzen Früchte lassen sich so aufbewahren, dass sie wochenlang haltbar bleiben. Dazu brauchen Sie nicht mal irgendein Spezialgerät oder -mittel, sondern einfach nur ein verschließbares Gefäß und herkömmliches Leitungswasser.

Ganze Zitronen wochenlang haltbar machen

Um die Haltbarkeit von Zitronen zu verlängern, benötigen Sie lediglich ein großes Glas. Einmach-Gläser eignen sich hierfür besonders gut. Testen Sie aus, ob die Öffnung weit genug ist, damit Sie bequem Ihre Hand hineinstecken können.

Im Wasser werden die Zitronen vor dem Austrocknen und Schimmelbefall geschützt.

Dann kommen die gewaschenen Zitronen (es funktioniert auch mit Limetten und anderen Zitrusfrüchten) ins Glas, alles wird mit Wasser aufgefüllt und verschlossen. Wichtig hier: Die Früchte sollten komplett bedeckt sein. Wer Platz hat, stellt das Gefäß in den Kühlschrank, aber es kann ebenso gut auf der Arbeitsfläche stehenbleiben. Achten Sie nur darauf, dass es keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Tipp: Wer kein so großes Glas hat, kann für einzelne Früchte auch Schraubgläser oder Vorratsdosen verwenden.

Das Wasser wird etwa alle zwei bis drei Tage ausgewechselt und kann gut zum Blumengießen verwendet werden. Trinken oder zum Kochen verwenden sollte man es allerdings nicht.

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Geöffnete Mehlpapiertüte
Person hält Apfel in Hand, dahinter liegen Bananen und Äpfel.
Kartoffeln und Zwiebeln im Weidekorb
Verschiedene Gewürze in durchsichtigen Vorratsgläsern
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Übrigens: Mit einem Schraubglas im Kühlschrank lässt sich auch die Haltbarkeit von Erdbeeren verlängern.

Das Wasser-Geheimnis: Warum die Zitronenlagerung so funktioniert

Generell gilt laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) folgende Empfehlung zur Lagerung von Zitrusfrüchten: „Die optimale Lagertemperatur liegt bei Orangen zwischen null und neun Grad Celsius, bei Mandarinen zwischen einem und fünf Grad Celsius und bei Grapefruits und Zitronen zwischen zehn und 15 Grad Celsius.“

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Werden Zitronen oder andere Zitrusfrüchte in Wasser gelagert, bleiben sie mehrere Wochen frisch. Das liegt an mehreren Gründen:

  • Versorgung mit Feuchtigkeit: Zitronen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Wenn sie in Wasser gelagert werden, bleibt ihre Feuchtigkeit erhalten und sie trocknen nicht so schnell aus.
  • Schutz vor Schimmelbildung: Wenn Zitronen in Wasser gelagert werden, können sie auch vor Schimmelbildung geschützt werden. Die feuchte Umgebung des Wassers erschwert es Schimmel, sich auf der Schale oder dem Fruchtfleisch zu bilden. Dies trägt dazu bei, dass die Zitronen länger haltbar bleiben.

Aber Vorsicht, unendlich lange halten Zitronen so auch nicht. Sie sollten immer prüfen, ob sich Geschmack oder Konsistenz verändert haben und dabei auf Ihr Bauchgefühl vertrauen. Dass sich die Farbe ein wenig verändert, ist bei der Wasserlagerung natürlich und problemlos.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Anna Heyers sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Wirestock/Imago

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