Beliebter Brotaufstrich

Produktneuheit: Ab wann kommt die vegane Nutella in den deutschen Handel?

Die rein pflanzliche Variante des beliebten Brotaufstrichs mag Veganer zunächst freuen. Doch eine bestimmte Zutat der Nuss-Nougat-Creme regt Verbraucher weiterhin auf.

Pro Kopf wird jährlich etwa ein Kilogramm Nutella in Deutschland konsumiert, berichtet der Spiegel. Ob auf dem Brot, im Kuchen, zu Pfannkuchen oder pur gelöffelt – der schokoladige Brotaufstrich erfreut sich bereits seit Jahren größter Beliebtheit und scheint sich dabei gegenüber der breiten Auswahl an Nuss-Nougat-Cremes stets durchgesetzt zu haben.

Ab wann gibt es die vegane Nutella in Deutschland zu kaufen?

Zukünftig sollen sich auch Veganer Nutella aufs Frühstücksbrötchen schmieren dürfen. Diese mussten bislang aufgrund des enthaltenen Milchpulvers noch auf die beliebte Nuss-Nougat-Creme verzichten. Doch nun gab der Hersteller Ferrero die Planung einer veganen Nutella-Variante bekannt.

Bald soll es auch eine vegane Variante des beliebten Nuss-Nougat-Brotaufstrichs Nutella geben – jedoch nicht ohne Palmöl. (Symbolbild)

Zunächst – voraussichtlich diesen Herbst – soll der rein pflanzliche Brotaufstrich laut zahlreicher italienischen Medien, sowie der Lebensmittelzeitung in Italien auf den Markt kommen.  Das bestätigte auch Giorgio Santambrogio, CEO der VéGé-Gruppe, im Rahmen der Jobplattform Linkedin: „Nutella verändert sich, entwickelt sich weiter und hier ist die Einführung von Nutella Plant based.“ Wann können deutsche Nutella-Fans mit dem neuen Produkt rechnen? Wahrscheinlich ab Januar 2025 soll es die vegane Nutella in deutschen Supermärkten zu kaufen geben, berichtet die Lebensmittelzeitung. Sie erkennen sie an einem grünen Deckel und dem Sticker „plant based“ (deutsch: pflanzenbasiert).

Instagram-Nutzer zeigen gemischte Gefühle über die Ankündigung der veganen Produktneuheit:

  • „Wer braucht so einen Mist?“
  • „Freue mich riesig😍“
  • „Bitte nicht! Ich werde definitiv 100 kg zunehmen!“

Vegane Nutella: Dieser umstrittene Inhaltsstoff steckt in der neuen Nuss-Nougat-Creme

Der Hersteller verspricht weiterhin eine streichfähige Creme mit ähnlicher Konsistenz und einem Geschmack wie die klassische Version. Welche Zutat das in der klassischen Rezeptur enthaltene Milchpulver ersetzen soll, ist noch nicht bekannt. Doch daran hängen sich Verbraucher nicht auf. Vielmehr steht das wenig nachhaltige Palmöl in der Kritik. Dieses soll auch bei der Herstellung der veganen Variante weiterhin zur Verwendung kommen.

Blitzrezepte: Diese zehn Kuchenklassiker sind im Handumdrehen gebacken

Schokomuffins
Schokotarte
Apfelkuchen
Apfeltarte mit Blätterteig und Eis.
Blitzrezepte: Diese zehn Kuchenklassiker sind im Handumdrehen gebacken

Nicht nur einmal stand Ferrero bereits für die Verwendung von Palmöl in der Kritik. Denn der Anbau von Ölpalmen führt in vielen Ländern zur Abholzung großer Regenwaldflächen und sorgt für erhebliche ökologische und soziale Probleme in den Erzeugerländern, wie die Verbraucherzentrale erklärt. Zudem soll Palmöl auch für den menschlichen Körper nicht sonderlich gesundheitsfördernd sein.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare