Rezept

Tote Oma kochen? Was makaber klingt, war in der DDR ein echter Klassiker

Das Tote Oma Rezept stammt ursprünglich aus der DDR. Inzwischen wird das Blutwurst-Gericht aber auch in anderen Teilen Deutschlands immer beliebter.

Haben Sie schon einmal etwas vom Gericht Tote Oma gehört? Das Rezept klingt zwar makaber, war in der DDR aber eine wahre Delikatesse. Seinen Namen erhielt der DDR-Klassiker durch die rote Farbe der Blutwurst, weswegen das Tote Oma Rezept auch gerne als Unfall bezeichnet wird. Wie Sie die Hausmannskost aus dem Osten ganz einfach zubereiten können und welche Zutaten Sie neben der Blutwurst benötigen, erfahren Sie im Folgenden.

Beim DDR-Rezept Tote Oma handelt es sich um ein Blutwurst-Leberwurst-Gericht.

Regional beliebte Rezepte werden immer wieder ausgegraben und schwappen auf andere Gebiete über. Besonders DDR-Rezepte finden immer mehr in ganz Deutschland Einzug in den kulinarischen Alltag. Kennen Sie zum Beispiel schon die Mecklenburger Milchkartoffeln nach Omas Art? Die Beilage passt auch wunderbar zur Toten Oma. Aber auch die schwäbische Küche hat einiges zu bieten, wie zum Beispiel Schneiderfleck oder kennen Sie schon das Superfood Kimchi aus Korea?

Rezept: Für zwei Portionen Tote Oma brauchen Sie folgende Zutaten

  • 200 g Blutwurst
  • 50 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Leberwurst
  • 1 Prise getrockneter Majoran
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Semmelbrösel

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Das DDR-Rezept Tote Oma können Sie folgendermaßen zubereiten

  1. Schälen Sie die Blutwurst und schneiden Sie sie klein. Würfeln Sie anschließend den Speck fein.
  2. Im Anschluss daran schälen und würfeln Sie die Zwiebel.
  3. Dünsten Sie den Speck mit der Zwiebel in einem Topf kurz an, geben Sie anschließend die Gemüsebrühe dazu.
  4. Danach werden Blut- und Leberwurst hinzugefügt und solange geköchelt, bis ein dicker Brei entstanden ist.
  5. Schmecken Sie die Tote Oma mit Majoran und Pfeffer ab und dicken Sie sie mit den Semmelbröseln an.

Zum Rezept Tote Oma passen am besten Salzkartoffeln und Sauerkraut. Sie können den DDR-Klassiker aber auch mit Kartoffelbrei und Apfelmus verspeisen.

Rubriklistenbild: © Robert Kalb/Imago

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