Klassische Szechuan-Küche

Szechuan-Küche für zu Hause: Veganes Mala Tofu wird dich umhauen

Tofu muss nicht öde sein. Mit diesem Rezept aus der chinesischen Szechuan-Küche wird er zu einem aufregenden Genuss – und das absolut vegan.

Du findest Tofu öde? Dann hast du dieses Rezept noch nicht probiert. Mapo Tofu gehört zu den absoluten Klassikern der chinesischen Küche und mit Mala Tofu gibt es auch eine vegane Variante des feurigen Gerichts. Mala ist eine einzigartige Geschmacksrichtung, die man in Deutschland kaum kennt. Das Wort beschreibt eine angenehme, prickelnde Schärfe, die man vor allem beim berühmten Szechuan-Pfeffer findet. Bei Mala Tofu steht sie voll im Mittelpunkt. Die kleinen Tofu-Würfel nehmen die Soße perfekt auf. Sie sind weich, zart und kein bisschen trocken.

Mala Tofu ist die vegane Variante des beliebten Gerichts Mapo Tofu

So machst du köstliches Mala Tofu in wenigen Minuten

Unser Mala Tofu ist schnell gemacht, günstig und wahnsinnig lecker. Obwohl es sehr scharf ist, ist es nicht unangenehm. Die prickelnde Schärfe des Szechuan-Pfeffers ist anders als alles, was du kennst. Sie füllt den kompletten Mund mit einem warmen Gefühl und ist weniger schmerzhaft als z.B. Chili. Anstatt Tofu einfach nur totzubraten und dir einzureden, dass es wie Schnitzel schmeckt, erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du daraus ein kulinarisches Highlight zauberst:

Einfach-Tasty-Tipp: Mala Tofu schmeckt nicht nur mit Reis, sondern auch mit Biang Biang oder anderen breiten Nudelsorten aus China. Schau dich einfach ein bisschen in deinem Asia-Markt um und verwandle unser Mala Tofu in ein köstliches Nudelgericht. Für einen extra Geschmackskick kannst du dem Rezept auch eine Prise MSG, also Glutamat hinzufügen. Der Geschmacksverstärker ist in Asien ein beliebtes Gewürz und deutlich besser als sein Ruf. Alle wichtigen Infos zur Geheimzutat gibt‘s hier:

Die Miso-Paste ist zugegebenermaßen keine traditionelle Zutat. Normalerweise gehören fermentierte schwarze Bohnen in das Gericht. Da die in Deutschland oft schwer zu bekommen sind und wir ohnehin eine vegane Brühe brauchen, verwenden wir in unserem Rezept Miso. So bringen wir eine herzhafte Umami-Note ein, die unserem Mala Tofu den nötigen Tiefgang verleiht. Du solltest darauf achten, eine reine Miso-Paste zu kaufen. Bei manchen Marken ist bereits Dashi, eine Fischbrühe, untergemischt. Das ist natürlich auf der Zutatenliste angegeben. Ansonsten ist die Sojabohnenpaste aus Japan aber vegan.

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Wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine Küche in ein chinesisches Restaurant zu verwandeln, haben wir noch mehr Rezepte für dich. Hier erfährst du, wie du köstliche Sesambällchen mit einer Füllung aus süßer Bohnenpaste zubereitest. Für die nötige Frische zum Mala Tofu sorgt unser Salat mit Yum-Yum-Nudeln. Natürlich sind beide Rezepte ebenfalls vegan.

Rubriklistenbild: © Luis Gomez / IMAGO / Addictive Stock

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