Nostalgie pur

Unvergessene DDR-Rezepte: Diese Klassiker schmecken wie bei Oma

Strammer Max
1 von 10
Strammer Max: Bekannt ist die DDR-Küche vor allem für ihre Einfachheit. Doch simple Hausmannskost kann so lecker sein! Für einen Strammen Max bestreichen Sie ein Bauernbrot dünn mit Butter und belegen es mit Schinken und einem gebratenen Spiegelei. Wer will, kann Essiggurkenscheiben oder ein Salatblatt dazugeben.
Blutwurst
2 von 10
Tote Oma: Der Name mag abschreckend klingen, aber das Gericht ist ein echter Klassiker. Schneiden Sie Grützwurst in Scheiben – am einfachsten ist Blutwurst. Erhitzen Sie Zwiebeln und Brühe in einen Topf und fügen Sie anschließend die Wurst hinzu. Die Konsistenz am Ende sollte breiartig sein.
Berliner Leber
3 von 10
Berliner Leber: Ein echter Berliner Klassiker. Kalbsleber wird in Mehl gewendet, gebraten und mit gebratenen Apfelscheiben und Zwiebelringen serviert. Dazu schmeckt Kartoffelpüree.
Falscher Hase
4 von 10
Falscher Hase: Früher konnten sich die wenigsten einen echten Hasenbraten leisten – so gab es stattdessen ein Imitat aus Hackfleisch. Im Inneren verstecken sich Eier. Gebacken wird der Hackbraten in einer Kastenform im Ofen, bis er durchgegart und goldbraun ist.
Jägerschnitzel-Gericht
5 von 10
Jägerschnitzel: Um Kosten zu sparen, wurde in der DDR unter diesem Namen kein Schweineschnitzel serviert, sondern ein paniertes und gebratenes Jagdwurst-Schnitzel. Dazu gab es klassischerweise Nudeln und Tomatensoße.
Sächsische Quarkkeulchen
6 von 10
Sächsische Quarkkeulchen: Bereiten Sie einen Teig aus Quark, gekochten und geriebenen Kartoffeln, Eiern, Mehl, Zucker und etwas Salz zu. Formen Sie daraus kleine Fladen und braten Sie diese in einer Pfanne mit Butter oder Öl goldbraun. Traditionell werden die Quarkkeulchen mit Apfelmus oder Zucker und Zimt serviert.
Soljanka
7 von 10
Soljanka: Ein deftiger Eintopf, der oft aus Resten zubereitet wurde. Typische Zutaten sind Wurst, Zwiebeln, Paprika, Tomatenmark und saure Gurken. Serviert wird die Suppe mit einem Klecks saurer Sahne und frischem Brot. Perfekt für kalte Tage!
Letscho
8 von 10
Letscho: Ein weiterer Klassiker der DDR-Küche, der ursprünglich aus Ungarn stammt. Für Letscho werden Paprikaschoten, Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch in Öl angedünstet und mit Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer gewürzt. Alles wird zugedeckt etwa 15 bis 20 Minuten gekocht, bis das Gemüse weich ist. Dazu schmeckt Brot.
Kalter Hund
9 von 10
Kalter Hund: Ideal für Kindergeburtstage oder wenn es mal schneller gehen muss. Der Schichtkuchen besteht aus Butterkeksen und Schokoladencreme und muss nicht gebacken werden.
Leipziger Allerlei
10 von 10
Leipziger Allerlei: Kochen Sie Erbsen, Möhren und Blumenkohl in Salzwasser, bis das Gemüse gar ist. Lassen Sie etwas Mehl in einer Pfanne anschwitzen und löschen Sie das Ganze mit Gemüsebrühe ab. Rühren Sie Sahne und optional Krebsbutter unter. Salz, Pfeffer und eine Prise Muskatnuss runden das Gericht ab.

Nichts geht über Nostalgie: Bei diesen DDR-Klassikern kommen Kindheitserinnerungen wieder hoch. Hier sind zehn leckere Gerichte zum Nachkochen.

Rubriklistenbild: © IMAGO

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Kommentare