Tipps aus der Küche

Kürbis-Saison: Das sollten Sie bei Einkauf, Lagerung und Zubereitung beachten

Im Herbst bekommen viele Menschen gar nicht genug von Hokkaido, Butternut und Co. Hier sind einige Tipps für den Kauf, die Aufbewahrung und Zubereitung von Kürbissen.

Mit einem Wasseranteil von rund 90 Prozent und lediglich um die 25 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch zählen Kürbisse zu den kalorienarmen Gemüsesorten. Dennoch liefern sie laut dem Bundeszentrum für Ernährung wertvolle Ballaststoffe sowie eine beachtliche Menge an Antioxidantien und Kalium, kleine Mengen an Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Selen, B-Vitamine und die Vitamine E und C.

Hokkaido, Butternut und Co.: Diese Kürbisse eignen sich zum Kochen

Der japanische, dunkelorange Hokkaidokürbis gehört auch hierzulande zu den gängigsten Kürbissorten. Das feste, faserarme Fruchtfleisch schmeckt sehr aromatisch und leicht nussig. Seine Schale wird sowohl beim Kochen als auch beim Backen angenehm weich und muss demnach nicht entfernt werden. Um Rückstände von Pestiziden zu umgehen, sollten Sie beim Einkauf, wenn möglich auf Bio-Qualität achten.

Gründliches Waschen ist auch bei Bio-Kürbissen wichtig. Verwenden Sie dafür lauwarmes Wasser und reiben Sie den Hokkaido gründlich ab. (Symbolbild)

Neben dem Hokkaido gehört laut Öko Test auch der Butternut-Kürbis zu den beliebtesten Kürbissen in Deutschland. Dieser lässt sich im Supermarkt an seiner blass-gelblichen oder bis hellbraunen Schale und der birnenähnlichen Form erkennen. Sein Fruchtfleisch ist hellorange und hat ein intensives würzig-nussiges, leicht süßes Butteraroma.

Beim Einkauf von Kürbissen sollten Sie auf eine feste und unversehrte Schale sowie ein sichtbares Stückchen Stiel achten. Wenn Sie gegen die Schale klopfen und ein hohles Geräusch hören, ist der Kürbis laut Foodboom.de reif. Zum Kochen und Backen eignen sich neben Hokkaido und Butternut auch der leicht säuerliche, würzig-aromatische Muskatkürbis sowie der Spaghettikürbis, der mit seinem nach dem Backen weichen Fruchtfleisch geschmacklich etwas an Zucchini erinnert.

Tipps aus der Küche: So lagern Sie Kürbisse richtig

Kürbisse mit unverletzter Schale lassen sich in trockenen und kühlen Räumen, zwischen 10 und 13 °C, in der Regel über mehrere Monate lagern. Wenn Sie schon früher verzehrt werden, bleiben Sie alternativ auch bei Zimmertemperatur oder angeschnitten für wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks frisch.

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Zubereitung von Kürbissen: Darauf sollten Sie achten

Auch bei Bio-Kürbissen kommen Sie um das grünliche Abwaschen der Schale nicht herum. Verwenden Sie dafür fließendes, lauwarmes Wasser und reiben Sie den Hokkaido gründlich ab. Der Butternut-Kürbis hat eine sehr dünne, aber recht harte Schale, die grundsätzlich ebenfalls essbar ist. Je nach Größe des Kürbisses und Gericht sollten Sie ihn dennoch vorher schälen. Anschließend wird der Kürbis halbiert, vom Stiel sowie mit einem Esslöffel von den Kernen und Fasern befreit.

So zaubern Sie an kalten Herbsttagen in bereits 20 Minuten und aus nur sechs eine klassische Kürbissuppe. Diese lässt sich ganz nach Geschmack im Handumdrehen mit frischem Ingwer und cremiger Kokosmilch verfeinern. Während der Hokkaido – als typischer Suppenkürbis – leicht nussig im Geschmack ist, schmeckt der Butternut angenehm süß und buttrig und lässt sich so wunderbar zu einer cremigen One-Pot-Pasta weiterverarbeiten.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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