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Ingwertee gegen Erkältung: nur fein geschnitten entfaltet die Knolle ihre volle Wirkung

Ingwertee ist nicht mehr nur ein beliebtes Hausmittel. Er ist zum echten Trend-Getränk avanciert. Aber viele begehen bei der Zubereitung einen schweren Fehler.

Bei Erkältungen gehört Ingwertee mittlerweile zum Standardheilmittel, aber in Cafés wird das Getränk mittlerweile auch ganz ohne "medizinischen Befund" geschlürft. Ingwer ist gesund, stärkt das Immunsystem und enthält viele wertvolle Mineralstoffe. Kein Wunder also, dass Ingwertee oder -wasser in aller Munde ist. Bei der Zubereitung kann aber einiges schief gehen.

Ingwertee ist nicht nur gesund, sondern mittlerweile auch in Cafés ein Trend. Bei der Zubereitung passieren aber leicht Fehler.

Ingwer fein schneiden oder würfeln für Ingwertee

Der Diplom-Ökotrophologe Uwe Knop erklärt gegenüber dem Portal Fitbook.de, dass schon beim Schneiden der Knolle ein weitverbreiteter Fehler passiert. Viele schneiden die Knolle viel zu grob auf und nehmen ihr damit die ganze Kraft. Dabei können mehr ätherische Öle und Scharfstoffe aus dem Ingwer in das Wasser übertreten, wenn er schön fein geschnitten oder gewürfelt wird. „Es gilt: Je mehr Schnittfläche, desto mehr ‚Ingwer-Geschmack‘ kann sich entfalten. Und darin verbergen sich die wertvollen Scharfstoffe. Am besten also möglichst viele, dünne Scheiben aufbrühen und das Ganze gut ziehen lassen,“ so Knop. Ob der Ingwer vorher geschält wird oder nicht, ist übrigens egal. Die ganze Knolle steckt voller Wirkstoffe. Wenn Sie ihn schälen wollen, dann klappt das mühelos mit einem Teelöffel. Die dünne Schale lässt sich damit ganz einfach und schnell abschaben.

Ingwertee zubereiten: Kochendes Wasser oder nicht

Im Gegensatz zur heißen Zitrone, bei der kochendes Wasser das wertvolle Vitamin C zerstört, gilt bei Ingwertee: Je heißer, desto besser. Das kochende Wasser löst die meisten Scharfstoffe aus der Knolle und neben der Wirkung kann sich auch der Geschmack voll entfalten. Lassen Sie den Ingwertee so lange wie möglich, aber mindestens fünf Minuten ziehen. So gönnen Sie sich nicht nur eine Extraportion ätherischer Öle, sondern auch den vollen exotischen Geschmack. Mit etwas Honig oder einem Schuss Limettensaft wird es besonders lecker, wie auch 24garten.de berichtet.

Rubriklistenbild: © Imaginechina-Tuchong/Imago

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