Kühlschrank-Kuchen

So einfach macht man das unwiderstehliche Retro-Dessert „Kalter Hund“ ohne Backen selbst

Keine Schokolade? Kein Problem! Kakao und Kokosfett ergeben eine köstliche Creme, die mit Keksen zu einem echten Dessertklassiker wird. So geht‘s.

Der „Kalter Hund“, auch bekannt als „Kalte Schnauze“ oder „Lukullus“, ist ein beliebtes Dessert mit deutschen Wurzeln. Dieses unkomplizierte Dessert erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit aufgrund seiner einfachen Zubereitung und seines köstlichen Geschmacks. Wie der Klassiker aus Kokosfett und Kakaopulver aus dem Kühlschrank gelingt, zeigt dieser Artikel.

Der Ursprung des „Kalten Hundes“ liegt in Deutschland, wo er bereits in den 1920ern erstmals erwähnt wurde. Doch richtig populär wurde er erst später in den Nachkriegsjahren und in der ehemaligen DDR. Der Grund: Schokolade war rar und vor allem in der DDR nicht einfach zu bekommen – und dazu noch teuer. Die Lösung: ein Gemisch aus Kokosfett und Kakaopulver, das nach Schokolade schmeckt. Der Siegeszug des „Kalten Hundes“ begann.

Immer auf der Suche nach neuen und leckeren Rezeptideen? Der wöchentliche Einfach Tasty-Newsletter sorgt mit ansprechenden und einfachen Gerichten für Inspiration.

Am bekanntesten ist aber der ungewöhnliche Name „Kalter Hund“, der nichts mit dem Lieblingsvierbeiner von vielen zu tun hat. Eine weit verbreitete Theorie besagt, dass der Name von “Grubenhunt” stammt, einem Förderwagen aus dem Bergbau, der in der Form an die Kasten-Backform erinnert. Egal, wie das Dessert zu seinem Namen kam – es ist lecker und schmeckt Klein und Groß.

Kuchen ohne Backen liegt im Trend! Wie wäre es mit einer schnellen Blaubeertorte oder süße no-bake Banana-Split-Schnitten? Auch lecker ist die einfache Himbeerrolle aus Löffelbiskuits, die aus dem Kühlschrank kommt.

Der Kuchenklassiker „Kalter Hund“ ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch noch bis zu zwei Wochen im Kühlschrank haltbar – sofern man ihn nicht vorher aufgegessen hat. (Symbolbild)

Für den Kekskuchen ohne Backen braucht man nur wenige Zutaten:

  • 2 Eier, frisch
  • 200 g Puderzucker
  • Rum-Aroma (optional)
  • 150 g Kakaopulver
  • 300 g Kokosfett, gehärtet
  • 250 g Butterkekse

14 klassische Kuchenrezepte für gemütliche Sonntage, die aus Omas Backbuch stammen könnten

Mandarinen-Buttermilch-Kuchen vom Blech.
Blick von der Seite auf einen gebackenen Rotweinkuchen in Gugelhupfform, von dem ein Stück herausgeschnitten wurde. Dieses Stück liegt im Vordergrund auf einem rosafarbenen Teller.
Ein Bienenstich-Rezept in Form einer Biskuitrolle mit karamellisierten Mandelblättchen als Topping.
Ein angeschnittener Käsekuchen.
14 klassische Kuchenrezepte für gemütliche Sonntage, die aus Omas Backbuch stammen könnten

Die Zubereitung ist einfach und dazu noch schnell:

  1. Eier mit Zucker und Rum-Aroma schaumig schlagen.
  2. Kakaopulver sieben und unterrühren.
  3. Kokosfett schmelzen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Ist es zu heiß, gerinnen die Eier bei Zugabe. Kokosfett in einem dünnen Strahl langsam in den Eier-Zucker-Mix geben.
  4. Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und im Wechsel Butterkekse und Schokocreme hineinschichten*.
  5. Kastenform abdecken und mindestens vier Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  6. Zum Servieren den „Kalten Hund“ mithilfe der Frischhaltefolie aus der Form lösen und auf ein Schneidebrett stürzen.
  7. In Scheiben schneiden und genießen!

*Einfach Tasty-Tipp: Die Butterkekse sollten immer recht mittig platziert werden, sodass der „Kalte Hund“ außen rundum von einer Schokoladenschicht umzogen ist. Das ergibt ein schöneres Schnittbild.

Schmeckt sowohl auf Kindergeburtstagen als auch zum Dessert eines Menüs: Kalter Hund. (Symbolbild)

Einfach Tasty-Rezeptvideos am laufenden Band gibt es dank des kostenlosen Green-Feeds von Xymatic direkt auf das Smartphone.

Der „Kalte Hund“ mit Kokosfett und Kakaopulver ist ein köstliches Stück Nostalgie, das ohne Backen auskommt. Die Zubereitung ist denkbar einfach, und die Kombination aus knusprigen Keksen uns süßer Schokoladencreme ist einfach unwiderstehlich. Ein weiterer Vorteil: das Dessert hält sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank frisch und knusprig! Alternativ kann man ihn sogar einfrieren. Noch ein Tipp zum Schluss: In Scheiben einzeln gut verpackt und eingefroren, kann man immer wieder ein Stückchen auftauen, wenn einen spontan die Lust auf etwas Süßes überkommt.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Sandra Keck sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/IMAGO

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare