Japanische Leckerei

Das berühmte „Melon Pan“ zum selbst machen - Holt euch ein Stück Japan in die Küche

Das japanische Melonenbrot war ein kleines Ferien-Highlight, das ich in Deutschland vermisse. Glücklicherweise kann man es auch selbst herstellen.

Kennt ihr das? Man macht irgendwo Urlaub und isst dort etwas so wahnsinnig leckeres, dass man es zu Hause unter keinen Umständen missen möchte. So erging es mir mit dem japanischen Melonenbrot, auch genannt Melonpan. Das süße Gebäck gibt es dort an jeder Ecke und ich bin in den zwei Wochen, die ich in Japan verbracht hatte, kurzerhand danach süchtig geworden. Aber zum Glück kann man die Leckerei auch nach Rezept selbst backen. Hier ist wie.

Weil ein Leben ohne Melonpan sinnlos ist: So könnt ihr die japanische Leckerei selbst machen

Melonpan: Liebe auf den ersten Biss

Auch wenn der Name es vermuten lässt, schmeckt Melonpan nicht ausschließlich nach Melone. Es gibt zahlreiche verschiedene Variationen davon, die zum Beispiel auch Schokolade enthalten können. Das traditionelle Melonpan besteht aber aus normalem Hefeteig mit Mehl, Eiern und Zucker, der oben von einer Schicht aus Biskuitteig umhüllt ist.

Einfach-Tasty-Tipp: Wer es noch fruchtiger mag, könnte auch ein paar Tropfen Zitronen- oder Orangensaft in den Teig geben, was ihm einen erfrischenden Kick verleiht.

Wie jeder anständiger Touri auf seiner ersten Japanreise hatte ich mir vorgenommen, dort alles Essbare auszuprobieren, was bei drei nicht aufm Baum ist. Die erste Gelegenheit bot sich direkt am Flughafen, wo wir uns nach dem langen Flug paar Knabbereien mitgenommen hatten. Eins davon war das Melonpan, in das ich mich direkt verliebt hatte.

Die äußere Keks-Schicht des Gebäcks hat eine angenehme Süße und eine knusprige Textur, die sich toll mit dem weichen, fluffigen Brot darunter ergänzt. Der Geschmack ist mild, aber durch die Zuckerkruste bekommt das Ganze eine leckere, fast karamellisierte Note. Es ist für mich die perfekte Balance der Süßigkeit, die ich jeden Tag auf meine Erkundungstouren in Tokyo mitgenommen hatte.

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Eine der besten Eigenschaften vom Melonpan ist übrigens, dass man es problemlos einfrieren kann. Normalerweise hält es sich etwa 2-3 Tage, aber in der Tiefkühltruhe kann es einen ganzen Monat lang liegen. Wenn ihr euch also nicht mit gottlosen Mengen an Melonpan stopfen wollt (so wie ich es getan hatte), dann könnt ihr das Brot in den Gefrierschrank packen und später auftauen. Das geht am besten im Ofen, wenn man sie kurz wieder aufbackt, damit sie fluffig sind.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Yosuke Tanaka/AFLO

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