Platt gemacht
Brummi macht "Panzer-Blitzer" platt - So viel kostet ihn das Kunststück
Eigentlich sollte der Blitzer jeglicher Form von Vandalismus standhalten. Aber einem Lkw war das mobile und sehr teure Gerät dann doch nicht gewachsen.
Die Jagd nach Rasern ist für Blitzer nicht ganz ohne Gefahren. Immer wieder kommt es zu Zerstörungen oder Diebstählen der Geschwindigkeitsmesser. Dieses Mal hat es einen modernen Blitzer in Hellendorf, Niedersachsen erwischt.
Kugelsicher, aber nicht Lkw-sicher
Wie die Polizeidirektion Hannover mitteilt, habe ein Lkw-Fahrer einen sogenannten LET-Blitzer (Laser Enforcement Trailer) überfahren und zerstört. Dabei sei ein Schaden von rund 125.000 Euro am Blitzer entstanden. Der Lkw sei hingegen nur leicht beschädigt worden.
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— Polizei Hannover (@Polizei_H) 12. Juli 2018
Der LET-Blitzer soll laut Hersteller kugelsicher und vor Vandalen geschützt sein. Außerdem könne der Blitzer ohne Personaleinsatz genutzt werden. Praktisch: Er lässt sich einfach per Auto zum gewünschten Überwachungsplatz gezogen werden. Der Akku reiche für mehrere Tage.
Lesen Sie hier, wie ein Unbekannter einen Blitzer am helllichten Tag klaut.
Geschützt vor Diebstahl
Auch einfach klauen lasse sich der Blitzer nicht. Denn er soll vollständig absenkbar sein. Damit sind die Räder unter der Hülle versteckt. Zusätzlich soll ein Alarmsystem vor Diebstahl schützen. Dass so ein System aber auch wirklich schützt, ist nicht garantiert. All das hat auch seinen Preis: Pro Gerät werden zwischen 120.000 und 150.000 Euro fällig.
Auch in Hamburg kommt der LET-Blitzer zum Einsatz.
anb
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