Verkehr der Zukunft

Parkplatzsuche ade: Autos suchen sich selbst Parkplätze

Volkswagen testet derzeit das autonome Parken am Hamburg Airport. Anfang des kommenden Jahrzehnts soll die Funktion für erste Test-Kunden in ausgewählten Parkhäusern zur Verfügung stehen.
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Volkswagen testet derzeit das autonome Parken am Hamburg Airport. Anfang des kommenden Jahrzehnts soll die Funktion für erste Test-Kunden in ausgewählten Parkhäusern zur Verfügung stehen.

Zum Flughafen fahren und das Auto alleine nach einem freien Parkplatz suchen lassen. Klingt nach Zukunftsmusik? Nicht ganz: Der Hamburger Flughafen testet gemeinsam mit Volkswagen genau das.

In einem Pilotprojekt testet Volkswagen in einem Parkhaus in der Nähe des Hamburger Flughafens das autonome (selbstständige) Parken von Autos. Der Test sieht vor, dass Autofahrer einen Parkplatz per App buchen können und das Auto das Einparken ohne Fahrer erledigt.

Fahrerlos durchs Parkhaus

Kommt der Fahrer an der Einfahrt zum Parkhaus an, kann er aussteigen und das Auto sucht sich selbst einen freien Parkplatz. Elektroautos sollen sich auch eine Ladesäule suchen können. Die selbstfahrenden Autos orientieren sich dabei anhand von sogenannten Bildmarkern. Diese können von den Sensoren im Fahrzeug erkannt werden und leiten es durch das Parkhaus.

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub soll ein einfacher Klick in der App ausreichen, um den Auto zu sagen, dass es zum Ausgang des Parkhauses fahren soll. Das Bezahlen der Parkgebühr soll ebenfalls über die App erfolgen.

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Bis das autonome Parken aber für jeden verfügbar ist, werden wohl noch Jahre vergehen. Volkswagen rechnet damit, dass die Parkfunktion erst im nächsten Jahrzehnt – also ab 2020 – in neuen Modellen des Konzerns und ausgewählten Parkhäusern verfügbar sein wird.

Autonomes Parken: Stufenweise Einführung

Volkswagen will das autonome Parken in einem ersten Schritt in bestimmten Parkhäusern ermöglichen. Dabei beschränkt sich der Test auf abgetrennte Bereiche, in denen keine Menschen unterwegs sind. Geplant sind tausende Parkvorgänge an unterschiedlichen Orten. Parallel finden Simulationen statt.

Anschließend sollen selbstparkende Fahrzeuge in denselben Bereichen wie Autos mit Fahrer in Betrieb gehen. Wenn die Tests erfolgreich laufen, können Autos in Zukunft auch auf öffentlichen Parkplätzen parken – beispielsweise vor dem Supermarkt.

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Autos mit Radar und Ultraschall

Dafür müssen Autos aber über eine autonome Parkfunktion verfügen und mit einer aktiven Umfelderkennung ausgestattet sein. Diese kann Objekte erkennen und entsprechend reagieren, sei es durch Ausweichen, Abbremsen oder komplettes Stoppen. Dazu werden Autos mit einem Sensoren-Set ausgestattet – wie Ultraschall, Radar und Kamera. Die Verarbeitung der Daten erfolgt in einem zentralen Steuergerät des Autos.

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