Neue Konkurrenz
Chinesische Hersteller boomen: 14 Autobauer, die Sie kennen sollten
VonPatrick Freiwahschließen
Simon Monesschließen
China ist eine Hochburg für elektrische Fahrzeuge. Davon profitieren Hersteller, die man vor einigen Jahren noch gar nicht kannte – und die auch in Europa wachsen.
China ist nach wie vor einer der wichtigsten Auslandsmärkte für die deutschen Autohersteller. Heimische Marken wie BYD, Nio und Zeekr gewannen dort jedoch rasant an Bedeutung und setzen mittlerweile den Standard bei Elektroautos.
Während VW, BMW oder Mercedes zunehmend Marktanteile verlieren, punkten chinesische Anbieter mit innovativer Software und maßgeschneiderten Modellen für das lokale Publikum. Viele deutsche Modelle gelten nach Ansicht von Experten mittlerweile als teuer und nicht digital genug.
Chinesische Hersteller wollen auch Europa erobern
Gleichzeitig nehmen die Autohersteller längst auch Europa mit Deutschland ins Visier: BYD eröffnete Showrooms in deutschen Großstädten und investiert in lokale Partnerschaften, Zeekr und MG steigerten ihre Verkaufszahlen durch attraktive Preispolitik. Durch eigene Produktionsstätten in Europa können zudem lokale Märkte von vor Ort bedient werden, dazu kommt eine zunehmende Verzahnung mit der ansässigen Industrie.
Auch im Flotten- und Unternehmensgeschäft stoßen chinesische Modelle auf wachsendes Interesse, nicht zuletzt wegen ihrer attraktiven Leasingangebote für Geschäftskunden.
Wettbewerber aus China sorgen für neue Spielregeln auf dem Markt
Dank wettbewerbsfähiger Preise, innovativer Technik und schneller Anpassung an europäische Kundenerwartungen können Anbieter aus der Volksrepublik immer mehr punkten. BYD plant für 2026 sogar eine Verdopplung des Wachstums in Deutschland.
Egal ob hierzulande oder woanders: Wer künftig auf den Automärkten bestehen will, muss sich an den neuen Maßstäben aus China messen lassen. In der Bildergalerie stellen wir die zehn wichtigsten chinesischen Hersteller vor, die auch in Deutschland zu haben sind.
Rubriklistenbild: © David Zorrakino/EUROPA PRESS/dpa











