Elektro-Autos: Öko-Bilanz eher schlecht

Elektroautos müssen an die Strom-Tankstelle.
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Elektroautos müssen an die Strom-Tankstelle.

Berlin -  Immer mehr Elektroautos sollen bald über die deutschen Straßen rollen. Der alternative Batterie-Antrieb ist im Trend. Doch sind die Stromer auch gut fürs Klima? Studien zweifeln nun daran.

Die Einführung von Elektroautos führt nur zu Klimaentlastungen, wenn diese Fahrzeuge auch mit umweltfreundlich hergestelltem Strom aufgeladen werden.

 „Die Klimabilanz von Elektrofahrzeugen ist nur dann ausgewogen, wenn zusätzliche Kapazitäten erneuerbarer Energien in den Strommarkt gebracht werden“, heißt es in einer Studie des Ökoinstituts für das Bundesumweltministerium, aus dem die Berliner „Tageszeitung“ am Montag zitiert.

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MILD HYBRID: Als Mild-Hybrid werden Autos bezeichnet, bei denen der elektrische Zusatzmotor schwach ausgelegt ist und das Auto nicht allein anschieben kann. Auch hier lädt Bremsenergie die Batterien und spart so Benzin. Bei Mild-Hybriden ist meist der Starter gleichzeitig der Generator.
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Bis 2030 dürften Elektrofahrzeuge laut Gutachten zwei Prozent des deutschen Stroms verbrauchen. Wenn der nicht aus zusätzlichen Wind-, Sonnen- oder Biogasanlagen komme, lieferten klimaschädliche Kohle- oder Gaskraftwerke diese Energie.

dapd

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