Nach 45 Jahren

Ford stellt Fiesta ein – Autokonzern setzt auf Elektro-SUV

Der Ford Fiesta, eines der beliebtesten Autos Europas, läuft ohne Nachfolger aus. Künftig sollen Elektroautos und SUV das Modellprogramm dominieren.

Er war eines der beliebtesten Autos Europas, setzte sich oft an die Spitze der Verkaufscharts. Auch im Volkswagen-Reich Deutschland war er ein Bestseller. Doch nun ist seine Zeit abgelaufen: Im Juni nächsten Jahres wird die Produktion des Ford Fiesta in Köln eingestellt.

Ende eines Klassikers: Der Ford Fiesta läuft aus.

Mit 18,2 Millionen gebauten Einheiten avancierte der Kleinwagen seit 1978 zu einem Klassiker der Autobranche – einem der wenigen, der in seiner mittlerweile achten Generation noch immer als Neuwagen zu haben ist. Doch er passt offenbar nicht mehr in die europäische Zukunftsplanung des globalen, in den USA beheimateten Autokonzerns. Die bislang bestellten Fahrzeuge werden aber noch produziert und ausgeliefert.

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Künftig sollen aus dem Kölner Deutschland-Stammwerk nur noch Elektroautos, vorrangig SUV, rollen. „Ford wird bei der Elektromobilität beschleunigt all in gehen“, so ein Sprecher. Drei neue Akku-Pkw und vier Nutzfahrzeuge sind bis 2024 geplant.

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Eine komplette Umstellung auf Elektroantrieb wie bei Audi ist allerdings nicht geplant, Autos mit Verbrennermotor wird es auch von Ford vorerst weiter geben. Doch klassische Kleinwagen, wie es der Ford Fiesta einer war, könnten nach den Citymobilen wie dem Opel Adam oder dem Ford Ka die nächste bedrohte Spezies auf den Straßen werden.

Rubriklistenbild: © Ford

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