Klare Regeln

Elektronische Parkscheibe: Worauf Sie achten müssen, um Knöllchen zu vermeiden

Für Autofahrer, die häufig eine Parkscheibe nutzen, kann eine elektronische Variante eine praktische Alternative sein. Doch es gibt ein paar Dinge zu beachten.

Gerade in größeren Städten wird die Suche nach einem Parkplatz schnell zur Geduldsprobe. Eine nervenschonende Alternative können Park-and-Ride-Angebote sein – aber auch diese sind nicht in jeder Situation eine Option. In vielen Fällen ist für das Parken eine Parkscheibe nötig – beispielsweise auch, wenn ein Parkscheinautomat kaputt ist. Das Kramen nach der Parkscheibe und das Einstellen kostet allerdings jedesmal Zeit. Wer häufig eine Parkscheibe nutzt, für den kann deshalb eine elektronische Version eine Alternative sein. Dabei muss man aber einige Dinge beachten.

Elektronische Parkscheibe: So funktioniert sie

Für alle, die nicht wissen, was eine elektronische Parkscheibe ist und wie sie funktioniert: Das Gerät sieht in etwa aus wie eine handtellergroße Digitaluhr, die sich an der Windschutzscheibe anbringen lässt. Per Sensorik erkennt die elektronische Parkscheibe, wenn das Auto mit ausgeschaltetem Motor zum Stehen kommt und stellt daraufhin automatisch die Ankunftszeit ein – was bei der „normalen“ Parkscheibe gelegentlich zu Verwirrung führt. Für etwa 30 Euro sind elektronische Parkscheiben im Online-Handel erhältlich.

Eine elektronische Parkscheibe kann ziemlich praktisch sein – aber man muss bei der Nutzung einige Dinge beachten. (Symbolbild)

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Wo gibt es die elektronische Parkscheibe?

Elektronikfachmärkte oder Geschäfte, die Autozubehör führen, bieten elektronische Parkscheiben an. Die Preise weichen stark voneinander ab, vergleichen lohnt sich. Besonders günstig bekommt man die elektronischen Parkscheiben (werblicher Link) allerdings in Webshops.

Worauf Autofahrer beim Kauf einer elektronischen Parkscheibe achten müssen

Wichtig ist zunächst, dass die elektronische Parkscheibe eine Typengenehmigung hat – nur dann ist sie in Deutschland zugelassen. Außerdem muss auf der Vorderseite das blau-weiße Parken-Verkehrszeichen (weißes „P“ auf blauem Grund) abgebildet sein und über dem Display „Ankunftszeit“ stehen. Wie der ADAC erklärt, ist auch eine 24-Stunden-Zeitangabe mit einer Zahlenhöhe von mindestens zwei Zentimetern vorgeschrieben. Beim Anbringen an der Windschutzscheibe darf die Parkscheibe das Sichtfeld des Fahrers nicht beeinträchtigen – deswegen empfiehlt der Automobilclub, sie rechts unten an der Scheibe anzubringen.

Rätselhafte Verkehrszeichen: Zehn Schilder, deren Bedeutung nicht jedem klar ist

Ein Carsharing-Parkplatz-Verkehrsschild
Verkehrszeichen für autonomes Fahren
Verkehrsschild Fahrradstraße
Verkehrszeichen Radschnellweg
Rätselhafte Verkehrszeichen: Zehn Schilder, deren Bedeutung nicht jedem klar ist

Batterie rechtzeitig wechseln – sonst droht ein Knöllchen

Wer sich für eine elektronische Parkscheibe entscheidet, muss darauf achten, dass die Batterie rechtzeitig gewechselt wird – denn wenn das Gerät keine Zeit anzeigt, droht ein Knöllchen. Manche Modelle kündigen eine schwache Batterie beispielsweise durch eine blinkende LED an.

Erlaubt ist die Nutzung einer (zugelassenen) elektronischen Parkscheibe im öffentlichen Raum. Auf Privatparkplätzen jedoch kann Ärger drohen, denn dort legen die Betreiber ihre Nutzungsbedingen selbst fest. Im Ausland empfiehlt der ADAC auf eine elektronische Parkscheibe zu verzichten, denn die Regelungen sind höchst unterschiedlich. In einigen Ländern wie Österreich, Belgien und der Schweiz sind sie verboten – teilweise sind in einigen Ländern auch andere Modelle zugelassen als hierzulande.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago

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