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Eurovision Song Contest 2023: Platzierungen, Punkte und Ergebnisse

Der Eurovision Song Contest 2023 wird erneut zum Reinfall für Deutschland. Wieder der letzte Platz! Hier die Punkte, Ergebnisse und Platzierungen von gestern.

Update vom 14. Mai: Wieder fällt Deutschland beim ESC durch. Der Beitrag von Lord of the Lost landet auf dem letzten Platz. Die Band bekommt nur 18 Punkte bei der Show in Liverpool. Den Sieg holt sich zum zweiten Mal Loreen für Schweden mit dem Song Tattoo. Am Ende bekommen die Skandinavier 583 Punkte.

PlatzPunkteLandActSongJuryPublikum
1583SchwedenLoreenTattoo340243
2526FinnlandKäärijäCha Cha Cha\t150376
3362IsraelNoa Kirel\tUnicorn177185
4350ItalienMarco Mengoni\tDue vite\t176174
5268NorwegenAlessandraQueen of Kings\t52216
6243UkraineTvorchiHeart of Steel\t54189
7182BelgienGustaphBecause of You\t12755
8168EstlandAlikaBridges14622
9151AustralienVoyagerPromise13021
10129TschechienVesnaMy Sister's Crown\t9435
11127LitauenMonika Lynkyte\tStay8146
12126ZypernAndrew Lambrou\tBreak a Broken Heart\t6858
13123KroatienLet 3\tMama ŠČ\t11112
14122ArmenienBrunetteFuture Lover\t6953
15120ÖsterreichTeya & Salena\tWho the Hell is Edgar?\t10416
...
2618DeutschlandLord of the Lost\tBlood & Glitter\t3\t15

Loreen lag bei der Jurywertung mit deutlichem Abstand vorne. Beim Publikum war der finnische Act Käärijä am besten angekommen. Der Live-Ticker zum ESC 2023 zum Nachlesen. Beim deutschen Team herrscht mal wieder Katzenjammer. „Wir sind mit einem außergewöhnlichen Act gestartet, der überhaupt nicht das Ergebnis erzielt hat, das wir uns gewünscht haben“, sagt Andreas Gerling, Chef des ARD-Teams für den ESC beim NDR. „Das ist sehr, sehr enttäuschend und ernüchternd. Wir hatten im Auswahlverfahren auf die Ausweitung der musikalischen Genres gesetzt. Der Diskussion und Überlegung, warum auch dieser Titel beim ESC nicht verfangen hat, müssen und werden wir uns jetzt stellen.“

ESC 2023: Alles über Teilnehmer, Reihenfolge und Chancen

Hamm - Fans aus NRW, Deutschland und ganz Europa haben auf diesen Tag gewartet: Das Finale des Eurovision Song Contest ist am 13. Mai. Alles über die Teilnehmer und die Reihenfolge, in der sie auftreten, die Ausstrahlung, der Livestream, die Songs und die Chancen für Deutschland beim ESC 2023.

ShowEurovision Song Contest
Erstausstrahlung24. Mai 1956
Moderatoren in GroßbritannienHannah Waddingham, Julija Sanina, Alesha Dixon und Graham Norton
Deutscher KommentatorPeter Urban
SenderDas Erste (ARD)

ESC 2023: Wann und auf welchem Sender wird der Eurovision Song Contest ausgestrahlt?

Am Samstag, 13. Mai, wird das Finale des Eurovision Song Contest 2023 ausgestrahlt. Die Show wird live im Ersten (ARD) und auf one übertragen. Es wird auch einen Livestream in der ARD-Mediathek geben sowie auf der ESC-Seite, eurovision.de.

Das Finale beginnt um 21 Uhr und endet etwa um 1 Uhr nachts. Vorher gibt es einen „Countdown für Liverpool“ - der Start ist um 20.15 Uhr. Barbara Schöneberger moderiert im Vorfeld und die Aftershow des Eurovision Song Contest - zum ersten Mal nicht nur für die ARD, sondern auch für ORF 1 und SRF 1.

Traditionell moderiert Barbara Schöneberger eigentlich von der Reeperbahn in Hamburg. Dieses Jahr fällt diese Show jedoch aus - Schöneberger ist live vor Ort und sendet aus dem Tate Museum in Liverpool. Mit dabei sind ehemalige ESC-Teinehmer wie Max Mutzke, Cesár Sampson und Luca Hänni - es wird also ein Zusammenspiel aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In welchem Land findet der ESC 2023 statt? Warum nicht im Gewinnerland Ukraine?

Den Eurovision Song Contest 2022 gewann die Band Kalush mit dem Song „Stefania“. Normalerweise findet der ESC im nächsten Jahr im Gewinnerland statt - doch Kalush kommt aus der Ukraine. Die Europäische Rundfunkunion (European Broadcasting Union, EBU, oder Union Européenne de Radio-Télévision, UER), als Veranstalterin, entschied aufgrund des Angriffskriegs von Russland in der Ukraine, dass der Eurovision Song Contest 2023 im Land des Zweitplatzierten stattfinden soll.

Der ESC 2023 findet somit am 13. Mai in Liverpool statt. Es ist das neunte Mal, dass Großbritannien Gastgeber für den Wettbewerb ist. Das Motto ist „United by Music“, also vereint durch die Musik.

Wer moderiert den Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool?

Die Moderation des ESC übernehmen 2023:

  • Hannah Waddingham
  • Julija Sanina
  • Alesha Dixon
  • Graham Norton

Hannah Waddingham ist eine britische Schauspielerin und Sängerin mit Musical-Erfahrung. Dem deutschen Publikum dürfte sie durch ihre Rolle als Rebecca Welton in Ted Lasso bekannt sein, zudem spielte sie in Nebenrollen in „Into the Woods“, „Les Misérables“ und den Serien „Coupling“, „Sex Education“ und „Game of Thrones“ mit.

Mal Sieger, oft letzter Platz: So hat Deutschland beim ESC in den letzten Jahren abgeschnitten

Sängerin Lena Meyer-Landrut freut sich über den Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC) 2010.
Sängerin Lena Meyer-Landrut während ihres Auftritts beim ESC 2021.
Sänger Roman Lob während seines Auftritts beim ESC 2012.
Sängerin Cascada während des ESC-Finale 2013 in Malmö (Schweden).
Mal Sieger, oft letzter Platz: So hat Deutschland beim ESC in den letzten Jahren abgeschnitten

Julija Sanina ist eine ukrainische Sängerin. Sie ist Mitglied der Band „The Hardkiss“ und wollte selbst mit ihrer Band einmal beim Eurovision auftreten - 2016 mit dem Song „Helpless“. Die Band belegte im nationalen Vorentscheid den zweiten Platz.

Alesha Dixon ist eine englische Pop-Sängerin. Sie war Mitglied von Mis-Teeq („Scandalous“, „All I Want“) und tritt mittlerweile Solo auf. Seit 2012 sitzt sie in der Jury von Britain‘s Got Talent.

Graham Norton ist ein irischer Schauspieler, Komiker und Autor. Er ist Moderator für die BBC und kommentierte mehrmals in Großbritannien den Eurovision Song Contest, sowie den Eurovision Dance Contest.

Deutsche Fans des ESC müssen dieses Jahr sehr stark sein: Das Finale 2023 ist der letzte Eurovision Song Contest, den Peter Urban für Deutschland kommentiert. Seit 1997 kommentiert Urban den ESC. Die Nachfolge steht noch nicht fest.

In welcher Reihenfolge treten die Teilnehmer mit welchen Songs beim ESC 2023 an?

37 Länder nehmen am Eurovision Song Contest teil - 2023 verzichten Nordmazedonien, Bulgarien und Montenegro auf die Teilnahme, sie haben vor allem finanzielle Gründe angeführt. Belarus und Russland sind vom ESC ausgeschlossen. Für das Finale qualifiziert haben sich 26 Teilnehmer.

Dazu kommen bekannte Gesichter: Für Schweden steht Loreen auf der Bühne - sie gewann 2012 mit „Euphoria“ und gilt auch wieder als Favoritin. Marco Mengonie war bereits 2013 für Italien dabei, Monika Linkyté 2015 für Litauen. Gustaph stand schon zweimal für Belgien auf der Bühne: 2018 und 2021. Ebenso ist Pasha Parfeni zum dritten Mal beim ESC, 2012 und 2013 war er bereits für Moldau auf der Bühne.

In dieser Reihenfolge und mit diesen Songs treten die Teilnehmer beim ESC 2023 auf:

  • 1. Österreich: Teya & Salena „Who The Hell is Edgar?“
  • 2. Portugal: Mimicat „Ai Coração“
  • 3. Schweiz: Remo Forrer „Watergun“
  • 4. Polen: Blanka „Solo“
  • 5. Serbien: Luke Black „Samo Mi Se Spava“
  • 6. Frankreich: La Zarra „Évidemment“
  • 7. Zypern: Andrew Lambrou „Break A Broken Heart“
  • 8. Spanien: Blanca Paloma „Eaea“
  • 9. Schweden: Loreen „Tattoo“
  • 10. Albanien: Albina&Familja: „Duje“
  • 11. Italien: Marco Mengoni „DueVite“
  • 12. Estland: Alika „Bridges“
  • 13. Finnland: Käärijä „Cha Cha Cha“
  • 14. Tschechien: Vesna „My Sister‘s Crown“
  • 15. Australien: Voyager „Promise“
  • 16. Belgien: Gustaph „Because Of You“
  • 17. Armenien: Brunette „Future Lover“
  • 18. Moldau: Pasha Parfeni „Soarele şi Luna“
  • 19. Ukraine: Tvorchi „Heart Of Steel“
  • 20. Norwegen: Alessandra „Queen of Kings“
  • 21. Deutschland: Lord of the Lost „Blood & Glitter“
  • 22. Litauen: Monika Linkytė „Stay“
  • 23. Israel: Noa Kirel „Unicorn“
  • 24. Slowenien: Joker Out „Carpe Diem“
  • 25. Kroatien: Let 3 „Mama ŠČ!“
  • 26. Großbritannien: Mae Muller „I Wrote A Song“

Die ESC-Odds laufen heiß: Welche Teilnehmer sind die Favoriten im Finale?

Die Wetten laufen heiß. Bei den Buchmachern liegt laut der offiziellen Seite der ARD, eurovision.de, Loreen für Schweden auf dem ersten Platz im Finale - und zwar mit erheblichem Abstand zum Zweitplatzierten: Käärijä aus Finnland. Auch die Ukraine hat wieder gute Chancen, laut Wettquoten liegt Tvorchi auf Platz drei.

Für Deutschland sieht es wieder nach eher schlechten Chancen aus - zumindest wenn man den Wettbüros folgt. Sie sehen „Lord of the Lost“ auf Platz 17. Kommentatoren-Legende Peter Urban stimmt dieser Prognose aber nicht zu. Im Interview mit Express sagte Urban, dass Auffallen wichtig beim ESC sei. Und die Dark-Rock-Band wird mit „Blood & Glitter“ auffallen. Aufgefallen wäre auch Ikke Hüftgold - der Partyschlagerstar sorgte schon beim Vorentscheid für einen Skandal. Ikke Hüftgold ist der Produzent des umstrittenen Sommerhits „Layla“, der Ballermann-Song wurde 2022 aus den größten Festzelten in NRW verbannt.

Rubriklistenbild: © Jessica Gow/Imago

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