Modernisierung im Nahversorgungszentrum Alter Uentroper Weg

Zu Ostern klappt‘s nicht mehr: Penny Ost öffnet etwas später

Nachversorgungszentrum Alter Uentroper Weg 53 in Hamm-Osten Penny-Markt Bäckerei-Filiale Potthoff
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Wo geht’s zum Penny? Fast 25 Jahre lang lag der Ein- und Ausgang zum Supermarkt an der Seite (links). Er ist zugemauert. Der Neue ist mittig angelegt, neben der Bäckerei-Filiale Potthoff. Sie wechselte auf die andere Seite und ist seit zwei Wochen wieder geöffnet – ganz modern.

Der Osterhase und seine Helfer müssen sich zum Osterfest doch woanders einen Markt suchen, um Eier und mehr für die Festtage zu besorgen. Die umfangreichen Umbauten und Modernisierungen des Penny-Markts Hamm Ost dauern an.

Hamm-Osten – „Einen festen Termin haben wir noch nicht“, sagt Stefan Graf, Expansionsmanager Region West der Penny Markt GmbH, über die Wiedereröffnung. „Es wird wohl Ende April werden.“ Im Januar, zu Beginn der Arbeiten im Nahversorgungszentrum Alter Uentroper Weg 53, „hoffte“ das Unternehmen, zu Ostern wieder geöffnet zu haben. Dennoch erkennt Graf die Arbeiten noch „im Plan“.

Da, wo der neue zentrale Eingang die Kunden künftig in den Supermarkt einladen soll, klafft bei Sonnenschein ein dunkles Loch. Bei näherem Hinsehen zeigt sich ein Gewirr von Kabeln, die von einer löchrigen, nur teilweise fertiggestellten Decke hängen. Im Boden liegen Leitungen offen. Die Fliesen warten darauf, gelegt zu werden. Weiter hinten stehen Einkaufswagen. Handwerker haben sie für ihre Materialien in Beschlag genommen.

Die Kühltheken sind an Ort und Stelle stehen geblieben. Wer den Markt von früher kennt, kann sich so etwas orientieren. Der Betrachter wird feststellen: der neue Markt wird größer. Die Verkaufsfläche wächst von 620 auf knapp unter 800 Quadratmeter. Die Zahl verschiedener Waren wird künftig nicht höher, aber sie werden zeitgemäßer angeboten, größere Bereiche, wie für die Backvorbereitung, stehen zur Verfügung – ganz nach dem Markthallenkonzept. Penny hat es bereits in einigen Märkten in Hamm, wie etwa an der Langen Straße und am Bockumer Weg, wo im April eröffnet werden soll, umgesetzt.

Mehr Platz für den neuen Penny: Die Verkaufsfläche des Supermarktes ist durch den Wechsel der Geschäftslokale im Nahversorgungszentrum größer geworden.

Ob die allgemein angespannte Materiallage auf dem Bau zu Verzögerungen führt? Davon geht Expansionsmanager Graf in Hamm-Osten derzeit nicht aus. „Dass es am Ende auf einer Baustelle mal eng wird, ist normal. Es ist schon so, dass Lieferzeiten länger werden. Aber momentan haben wir keine Probleme“, sagt er.

Der ehemals seitlich und damit abseits gelegene Ein- und Ausgang des Marktes ist zurückgebaut. Beobachter schildern Kunden, die auch nach Wochen der Schließung zum Einkaufen kommen, völlig verdutzt mit Mengen von Leergut vor der Baustelle stehen und unverrichteter Dinge wieder abziehen. Die leeren Flaschen können sie künftig im Bereich des Windfangs am Eingang an der komplett neu geschaffenen Annahmestelle abgeben. An der Fassadenfront lässt Penny noch ein Vordach installieren und eine Holzvertäfelung anbringen.

Es geht voran – doch vor allem im Innenbereich des Penny-Marktes Hamm Ost haben die Handwerker noch einiges zu tun.

Für den Umbau in der Nahversorgungs-Immobilie der Deutschen Fachmarkt AG (Defama) mussten drei Geschäfte umziehen. Die Filiale der Potthoff-Bäckerei wechselte auf die Ostseite, wo zuvor das Reisebüro war. Die Modernisierung bedeutet einen Quantensprung – sowohl technisch als auch bei der Ausstattung wie durch die Sitzmöglichkeit. Vor zwei Wochen war Wiedereröffnung.

Wechsel der Geschäftslokale in Hamm-Osten

Schon zum Jahreswechsel mussten sich allerdings das Lotto/Post-Geschäft und das Reisebüro auf der Westseite des Hauses etwas kleiner setzen. Nachdem die Corona-Lage wieder Urlaube möglich gemacht hat, sei es auch schon mal eng geworden, wie Inhaberin Cordula Hermann sagt.

Cordula Hermann musste sich mit ihrem Reisebüro - wie auch das Lotto-Post-Geschäft - kleiner setzen, damit der Penny wachsen kann.

Der Platz reicht nur noch für zwei statt wie bislang für drei Schreibtische. Bei Baustellenlärm, zeitweiligem Strom- und mehrtägigem Heizungsausfall, weil Handwerker Leitungen beschädigt hätten, wie sie sagt, nimmt die Urlaubsreife weiter zu. Die kann Hermann aber vor allem bei ihren Kunden nach langem Corona-bedingten Reiseverzicht feststellen. Ägypten ist derzeit gefragt.

Solche Buchungen nehmen Kunden gezielt vor und kommen zu ihr. Das Fehlen der Laufkundschaft im Nahversorgungszentrum bekommt sie nicht zu spüren, ganz im Gegenteil zu Melanie Küritz in ihrem Lotto-Toto/Post-Geschäft. Für sie wird es Zeit, dass der Parkplatz nicht mehr vor allem von Handwerkern, sondern von Menschen, die einkaufen wollen, belegt wird.

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