Weniger Gäste im Maximare
Hamm - Das Maximare hatte im abgelaufenen Jahr 2016 einen Besuchereinbruch zu verzeichnen. Die magische Marke von einer halben Million Besuchern, die dreimal innerhalb der zurückliegenden fünf Jahre überschritten wurde, verfehlte die weit über Hamms Stadtgrenze hinaus beliebte Freizeiteinrichtung dieses Mal. Insgesamt wurden 491.185 Gäste gezählt. Im Vorjahr waren mit 501.749 Personen gut 10 000 Badegäste mehr gezählt worden. Der bisherige Besucherrekord liegt bei 507.461 Eintritten im Jahr 2014.
Verantwortlich für den Rückgang im Jahr 2016 war eine zweiwöchige Schließungszeit des Sportbeckens im Dezember 2016 sowie der Aquawelt (Spaßbad) im April. Dabei hat die Aquawelt trotz einer Revisionswoche das Vorjahresergebnis sogar mit 313.258 Besuchern noch übertreffen können (Vorjahr 309.982) . Das sei nur möglich, weil es zahlreiche Events gegeben habe wie zum Beispiel Pool- und Beachparties.
Auch das attraktive Ferienspaßprogramm habe zu dem guten Besuch maßgeblich beigetragen, hieß es gestern in einer Mitteilung des Managements. Das größte Wibit-Spielgerät in einem Freizeitbad mache den Maximare-Besuch in den Ferien sehr attraktiv. Die tägliche Solegymnastik am Vormittag und in den Abendstunden begeistere die Generation über 50 Jahre. Die Aquafitnessangebote seien so attraktiv, dass Wartelisten geführt werden. Die Aquakurse besuchten 16.037 Teilnehmer (2015: 15.635).
Einen deutlichen Einbruch gab es aber in der Saunawelt. 2016 wurden 58.958 Gäste gezählt (2017: 63.592). Das Maximare-Management nennt für diese negative Entwicklung drei Gründe. Die Monate Mai und September seien sehr mild gewesen. Während der einwöchigen Schließungszeit der Aquawelt sei auch die Frequenz der Sauna deutlich eingebrochen. Da seit Herbst 2015 auf Saunabesuche der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent fällig ist, hätten insbesondere Stammgäste den Besuchsrhythmus verlängert.
Die Wellnessangebote wurden mit 6414 Anwendungen stärker nachgefragt (2015: 6284). Das 50-Meter-Sportbecken nutzen 96.788 Schwimmer, im Vorjahr 106.256, allerdings bei zwei Wochen längerer Nutzungszeit. Für den Rückgang nennt das Management aber auch noch andere Gründe als die 14-tägige Revisionszeit. Die Schulnutzungen, die in allen Jahren schwankend gewesen seien, seien mit 18.630 Besuchen deutlich rückläufig gewesen (2015: 22.638). Außerdem sei die Freibadsaison wegen des sehr sommerlichen Septemberwetters verlängert worden. „Die Sportschwimmer kehrten 2016 später zurück ins Maximare“, hieß es vom Management.
Um attraktiv für die Besucher zu bleiben, hat das Management „ein neues Highlight“ für das Jahr 2017 angekündigt. Der Wildwasserbereich, der über Jahre Rutschvergnügen bereitet, werde komplett saniert und erweitert. Ab Sommer 2017 gebe es dann noch mehr Rutschenspaß im Maximare. Damit wolle man die Ansprüche der jüngeren Gäste erfüllen.
