Polizei warnt
Vorsicht vor Whatsapp-Nachricht: Mit perfider Masche erbeuten Betrüger in Hamm viel Geld
Mehrere Hammer sind auf Fake-Nachrichten hereingefallen, die über den Messenger-Dienst Whatsapp verschickt wurden. Was drin stand.
Hamm - Die Hammer Polizei berichtet, dass die Unbekannten mit ihrer Betrugsmasche über Whatsapp zwischen Donnerstag, 10. November, und Sonntag, 13. November, erneut vierstellige Summen erbeutet haben.
Polizei: Masche der Whatsapp-Betrüger immer gleich
Die Masche sei immer gleich: Die vermeintliche Tochter oder der vermeintliche Sohn geben im Chat an, dass das alte Handy kaputt sei und man deswegen eine neue Nummer habe. Im weiteren Verlauf bitten die Betrüger dann um Überweisungen zum Begleichen von Rechnungen.
Erst nach den Überweisungen wurden die Betrugsopfer - eine 67-jährige Frau aus Bockum-Hövel, ein 73-jähriger Mann aus Herbern und eine 72-Jährige aus Heessen - skeptisch, kontaktierten die echten Kinder und anschließend die Polizei. Eine 85-Jährige aus Uentrop machte es dagegen richtig: Sie überwies kein Geld und kontaktierte ihren Enkel, der sie aufklärte und die Polizei einschaltete.
Die Polizei Hamm rät eindringlich: „Reagieren Sie nicht auf diese Nachrichten! Überweisen Sie kein Geld! Fragen Sie unter der alten Nummer nach! Informieren Sie Ihre Polizei! Warnen Sie Familienangehörige, Freunde und Nachbarn vor dieser perfiden Betrugsmasche!“
Immer wieder Betrug über Whatsapp - Hammer schon mehrfach Opfer
Immer wieder kommt es auch in Hamm zu solcherlei Betrugsfällen, und allzu oft fallen Bürger drauf herein. Schon Anfang Oktober erbeuteten Betrüger mit exakt der gleichen Whatsapp-Masche Geld von Hammern. Vor dem Vorgehen der Kriminellen warnte kürzlich auch das Landeskriminalamt.
Im September hatte eine 70-jährige Frau allerdings Glück, zu dem ihr eine aufmerksame Sparkassen-Mitarbeiterin verhalf.
Diensthund „schnappt“ in Hamm Einbrecher
Während es oft schwierig ist, Betrüger, die in sozialen Netzwerk agieren, zu schnappen, ist das mit Kriminellen, die vor Ort aktiv werden, anders. Ein Einbrecher, der am Samstag Beute auf einem Firmengelände an der Klutestraße machen wollte, wurde mithilfe eines Diensthundes gestellt. Die Polizei umstellte das Areal, Polizeihund Scooter kam zum Einsatz und „schnappte“ den Einbrecher, der im Anschluss von der zweibeinigen Kollegen festgenommen wurde. Damit „beschenkte“ sich der Diensthund quasi selbst nachträglich.
Gesucht wird noch nach zwei Räubern. Ein Mann klaute einem 20-Jährigen das E-Bike, ein anderer bedrohte einen Mann im OLG-Park mit einer Messer. Auch um Hinweise zu zwei Trickdiebstählen bittet die Polizei.