Pläne für Berlin
Alina Rüter will Vegan-Idee bundesweit ausbauen
HAMM - Nur zwei Monate nach der Eröffnung ihres veganen Hotels und Restaurants Veganalina im Hotel Breuer an der Ostenallee verfolgt Inhaberin Alina Rüter ehrgeizige Erweiterungspläne. Gemeinsam mit einem Investor will sie ein veganes Restaurant im Herzen Berlins eröffnen.
Und das soll erst der Anfang sein für eine bundesweit agierende Restaurantkette. Das Kapital kommt von der Schweizer CEK Invest AG – in deren Vorstand sitzt der Hammer Kai Kipka. Eine
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gemeinsame GmbH soll dafür die Basis sein – Name: Veganalina GmBH. Notariell sei alles erledigt, sagt Rüter, sie warte auf die Eintragung im Handelsregister. Sie wird gemeinsam mit ihrem Cousin Christopher Murer die Geschäfte führen.
In veganen Restaurants werden keinerlei tierischen Produkte verarbeitet, auch nicht Milch oder Käse.
In den kommenden Tagen sehe sie sich in Berlin mögliche Standorte an, und dann könnte es schnell gehen, so Rüter: „Wenn alles gut läuft“, sagt sie, können wir Ende Februar oder Anfang März in Berlin eröffnen.“ Dieses erste Restaurant werden so gestaltet, dass es als Vorbild für alle weiteren Gründungen dienen könnte, sagt Kai Kipka, „dort entwickeln wir unsere Corporate Identity.“
„Look and Feel“ ist ein weiterer Ausdruck, den Kipka nennt – das heißt: Das noch zu entwickelnde Erscheinungsbild der neuen Restaurantkette soll wesentlich von der Atmosphäre geprägt sein, die Alina Rüter im Hotel Breuer geschaffen hat.
Auf welcher rechtlichen Basis die neue Kette stehen soll, ist noch nicht endgültig entschieden. Für Alina Rüter läuft das derzeit auf ein Franchise-System heraus: „Ich kann ja nicht überall gleichzeitig sein, und ich will das Hotel Breuer by Veganalina ja auch weiter führen“, sagt sie. Und das sieht Kai Kipka genauso: „Das wird ein Franchise-System sein“, sagt er, „wir haben bereits erste vorsichtige Anfragen dazu.“ In einem Franchise-System wird ein Geschäftskonzept gegen Entgelt zur Verfügung gestellt. - mig