Geschädigter und Zeuge lassen nicht locker
Unfallflucht: Alkoholisierte Frau bis zur Haustür verfolgt
Am Donnerstag hatte es die Polizei in Hamm gleich mit zwei Unfällen zu tun, bei denen die jeweiligen Fahrer unter Alkoholeinfluss standen. In einem Fall wurde die Verursacherin bis zu ihrer Haustür verfolgt.
Hamm - Der erste Alkohol-bedingte Unfall ereignete sich am Donnerstag, 6. Januar, um 15.40 Uhr auf der Günterstraße/Ecke Rathenaustraße: Eine 63-jährige Frau aus Hamm fuhr in ihrem Opel auf der Lohauserholzstraße in Richtung Südosten. Im Kreuzungsbereich geriet sie in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem an einer roten Ampel wartenden Audi. Anstatt anzuhalten, fuhr die 63-Jährige allerdings auf der Grünstraße weiter in Richtung Südosten davon.
Der 29-jährige Audi-Fahrer und ein 53-jähriger Zeuge verfolgten die flüchtige Opel-Fahrerin mit dem Auto, die schlussendlich vor einem Wohnhaus parkte. Die dort eintreffenden Einsatzkräfte stellten schnell fest: Die 63-Jährige stand unter Alkoholeinfluss, ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Sie wurde zur Blutprobenentnahme mit zur Wache genommen, ihr Führerschein sichergestellt.
Aufgrund von Splitterteilen, die bei dem Zusammenstoß zwischen Opel und Audi entstanden, wurde auch ein hinter dem Audi fahrender Smart beschädigt. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf etwa 7000 Euro.
Zweiter Unfall in Herringen
Bei einem zweiten Unfall auf der Sandbochumer Straße/Ecke Romberger Straße endete die Fahrt eines 60-jährigen Hammers im Graben. Er war gegen 18.15 Uhr mit seinem Mazda auf der Sandbochumer Straße in Richtung Norden unterwegs und kam nach links von der Fahrbahn ab. Hier blieb das Auto dann in einem Straßengraben stecken.
Ein Atemalkoholtest war positiv, auf der Wache wurde dem 60-Jährigen dann eine Blutprobe entnommen. Auch sein Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 100 Euro. - WA