Anwohner nicht einig über Situation

Parkdruck rund um das Marienhospital nimmt zu

[Foto: Henrik Wiemer] MARK: Neues Parkverbot, südliche Knappenstraße, Einmündung in die Ludwig-Teleky-Straße
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Der Parkdruck rund um das St.-Marien-Hospital an der Knappenstraße hat laut Anwohnern zugenommen.

Hamm-Osten/Mark - Die Parkplatzprobleme im Umfeld des St.-Marien-Hospitals konnte die Interessengemeinschaft Knappenstraße in ihrer Blütezeit nicht lösen. Für April ist dazu jetzt ein Treffen von Vertretern der Anwohner, des Krankenhauses, der Stadtverwaltung und des Bezirks geplant.

Die jüngste Initiative von Anwohnern hatte Bewegung in die Sache gebracht: 30 Teilnehmer waren in der vergangenen Woche auf Einladung des Eheppars Birgit Filipponi und Martin Küper zu einem Nachbarschaftstreffen ins Kurhaus gekommen.

Parkdruck durch Krankenhaus und Perthes-Werk

Der Parkdruck entsteht durch die Autos der Mitarbeiter und Besucher des St.-Marien-Hospitals, aber auch der Perthes-Einrichtungen. 

Das Problem sei schon stets Thema der Treffen der Interessengemeinschaft Knappenstraße gewesen, erinnerte ihr Vorsitzender Jürgen Kuhlbusch, obwohl das eigentliche und erreichte Ziel die Verhinderung der geplanten Großküche gewesen sei. Aber einen Konsens zum Parken erreichte die vor 16 Jahren gegründete IG nicht. 

Mögliche Lösungen werden je nach Wohnlage – nördlich der Teleky-Straße an der „alten“ Knappenstraße und südlich an der „neuen“ – unterschiedlich bewertet. 

Bewohnerparken wird befürwortet

Nach einer regen Diskussion führte die Einzelbefragung der Anwohner aber zu einem ersten Ergebnis. 

Gab es auch vehemente Ablehnungen eines Bewohnerparkens, sprachen sich doch die Betroffenen aus der südlichen Knappenstraße und dem Huckenholz fast einstimmig für diese Form der kostenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung aus. 

Nördlich der Ludwig-Teleky- Straße und gegenüber dem Krankenhaus werden allenfalls Zickzacklinien auf der Fahrbahn favorisiert, die teils vorhanden sind und das Zuparken von Hauszufahrten verhindern sollen. Die Versammlung vermittelte den Eindruck, dass in diesem Abschnitt der Knappenstraße kein größerer gemeinsamer Nenner gefunden wird.

Forderung: Parkplätze für Hospital-Mitarbeiter 

Das ist auch nicht erforderlich, um „Druck“ aufzubauen, wie es bei dem Treffen hieß. Der würde entstehen, wenn der südliche Bereich durch ein Bewohnerparken für die Mitarbeiter und Besucher des Hospitals nicht mehr zur Verfügung steht. 

Die Anwohner erhoffen sich davon, dass die Verantwortlichen des Krankenhauses ihre Blockadehaltung aufgeben und für ihre Mitarbeiter Parkraum schaffen.

Treffen mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Krankenhauses am 12. April geplant

Am Donnerstag überreichten Birgit Filipponi und Martin Küper der Bezirksvertretung die erste Liste einer Unterschriftenaktion. Bislang sind es 30 Unterzeichner. Mit Erfolg: Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch regte daraufhin ein Treffen von Vertretern der Anwohner, des Krankenhauses, der Stadtverwaltung und des Bezirks an. 

Der Vorschlag war offenbar ganz im Sinne der Anwohner. „Ich denke, das ist eine Basis, auf der man starten kann“, sagte Martin Küper.

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