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Kommunalwahl in Hamm: Herter bleibt OB – CDU und Grüne stürzen ab

Die SPD kann bei der Kommunalwahl in Hamm punkten. OB Marc Herter bleibt im Amt, seine Partei stärkste Kraft im Rat. Entwicklungen und Ergebnisse im Ticker.

Hamm - Vor fünf Jahren fand die letzte Kommunalwahl in NRW statt. Wie ist es in Hamm, Bönen, Bergkamen und Drensteinfurt in diesem Jahr ausgegangen? Lesen Sie alles zum Wahlabend in unserem Live-Blog. Außerdem können Sie noch einmal unseren Livestream aus dem Rathaus schauen.

Kommunalwahl in Hamm: Sechs Kandidaten kämpfen um den Posten des Oberbürgermeisters

Marc Herter möchte Oberbürgermeister von Hamm bleiben. „Ich trete an, um Oberbürgermeister zu bleiben, um dieser Stadt zu dienen“, sagt der Amtsinhaber vor der Kommunalwahl. Ganz oben auf seiner Agenda steht die Familienfreundlichkeit der Stadt. Herausgefordert wird Herter unter anderem von Jochen Dornseifer. Nach 13 Jahren in Ahlen kehrte der CDU-Politiker jüngst in seine Heimatstadt Hamm zurück. „Die Wirtschaft ans Laufen kriegen“, gibt Dornseifer als erste Amtshandlung aus, sollte er es ins Rathaus schaffen.

BSW-Oberbürgermeisterkandidat Christopher Bürger ist ein politischer Newcomer, ist gerade erst Parteimitglied geworden. Auch er möchte an die Spitze des Rathauses. „Es reizt mich, an Veränderungen auf kommunaler Ebene mitzuwirken“, sagt der 43-Jährige. Schon länger dabei ist Herausforderer Pierre Jung. Der 49-Jährige steht seit zehn Jahren an der Spitze des Hammer AfD-Kreisverbandes. Würde er Oberbürgermeister werden, wolle er den Rotstift bei Sozialprogrammen ansetzen und das Gustav-Lübcke-Museum schließen.

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Als Hausarzt ist Erol Gürle schon so manchem Menschen in Hamm bekannt. Nun will der „Pro Hammer“ Oberbürgermeister werden. „Ich bin kein Politiker. Ich bin Mediziner, der seit einiger Zeit hier in Hamm auch politisch aktiv ist“, stellt der 52-Jährige klar. Für ihn sei der Gedanke an einen Wahlsieg jedoch vermessen. Ingo Müller, Kandidat der FDP und das Gesicht der Liberalen der Stadt, äußerte sich ähnlich. Er wolle Oberbürgermeister werden, um die Stadt mitzugestalten, sagt aber auch: Ich glaube ehrlicherweise nicht, dass ich die Amtskette verliehen bekomme.“

Duell in Bönen, sechs Bewerber in Bergkamen und nur ein Kandidat in Drensteinfurt

In Bönen kämpfen zwei Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde: Nils Böckmann (parteilos) und Dirk Lampersbach (SPD). In Bergkamen gibt es sechs Bewerber: Bernd Schäfer (SPD), Thomas Heinzel (CDU), Lucie Kleinstäuber (Grüne), Werner Engelhardt (BergAUF), Oliver Schröder (Linke) und Jördis Junghanns-Hurek (AfD). Drensteinfurt wird am 14. September in jedem Falle einen neuen Bürgermeister bekommen, denn Amtsinhaber Carsten Grawunder wird nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren. Es gibt nur einen Bewerber: Markus Wiewel von der CDU.

Rubriklistenbild: © Andreas Rother

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