Ritterstraße 40

Stadt sucht Investor für zentrale Baulücke in Hamm

Die Lücke hinter dem Lattenzaun neben Woolworth soll durch einen Investor geschlossen werden.
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Die Lücke hinter dem Lattenzaun neben Woolworth soll durch einen Investor geschlossen werden.

Die Stadt sucht einen Investor, der die Abrisslücke an der Ritterstraße 40 in der Innenstadt schließt. Eine entsprechende Ausschreibung sei in Vorbereitung und solle spätestens bis Jahresende veröffentlicht werden, sagte Stadtsprecher Tom Herberg.

Hamm – Gespräche mit einem potenziellen Entwickler, der in der Nachbarschaft eine Immobilie betreibt, seien zu keinem Abschluss gekommen. Es soll ein Investor die Fläche von der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) kaufen und sie konform mit den Vorstellungen der Stadt bebauen. Schon früh hatte diese deutlich gemacht, hier keine reine Wohnnutzung anzustreben. Die Stadt stellt sich stattdessen in Teilen des Neubaus ein medizinisches Versorgungszentrum und eine Büronutzung vor.

Investoren können sich nun mit einem Bau- und Nutzungskonzept bewerben. Vor Mitte 2023 werde aber baulich sicher nichts passieren, sagte Herberg. Bis dahin wolle man das äußere Bild der Brache, die zurzeit mit einer Holzlattenwand verschlossen ist, aufwerten, so Herberg. Die Stadt prüfe unter anderem, ob das Bild einer Fassade an dieser Stelle umzusetzen wäre.

SEG hatte Komplex für 800.000 Euro gekauft

Eigentümerin der Fläche ist die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), die den alten Komplex mit Restaurant und Spielhalle und Wohnungen in den Obergeschossen 2020 erworben hatte; nach WA-Informationen für rund 800 000 Euro.

Stadtbaurat Andreas Mentz hatte schon im Zuge des Abrisses im vergangenen November deutlich gemacht, dass sich die Stadt eine andere Nutzung als eine zu reinen Wohnzwecken wünsche. Stadt und SEG gehen davon aus, dass die Fläche auf Interesse am Markt stößt. Dafür sprächen die Lage und die Bewegung, die aktuell in die Stadt komme, so Herberg.

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