Am Fun Park

„Sprachlos, wütend, enttäuscht“: Katze Funny steckte in zugeklebtem Katzenklo fest

Katze Funny wurde in einem notdürftig zugeklebten Katzenklo auf dem Parkplatz vom Fun Park ausgesetzt.
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Katze Funny wurde in einem notdürftig zugeklebten Katzenklo auf dem Parkplatz vom Fun Park ausgesetzt.

Katze Funny wurde am Fun Park ausgesetzt – in einem notdürftig gebastelten Käfig. Bald sucht sie ein neues Zuhause. Auf Facebook sind die User schockiert.

Hamm – Funnys Foto rührt zu Tränen. Auf Facebook können viele nicht fassen, wie die kleine Katze ausgesetzt wurde. Sie wirkt verlassen in ihrem engen Gefängnis.

Entsetztes Tierheim und Facebook-User: Katze am Fun Park ausgesetzt

Funny wurde am Montag, 26. Mai, auf dem Parkplatz am Fun Park in Bockum-Hövel gefunden. Unter dem Facebook-Post vom Tierasyl Hamm sind die Menschen entsetzt darüber, wie sie eingesperrt einfach zurückgelassen wurde. „Unfassbar!!!!“, schreibt eine Userin. Ein anderer User fordert, dass „die Politik endlich mal Strafen so drastisch erhöht, dass es richtig weh tut“. „Menschen sind einfach eiskalt“, heißt es in einem weiteren Kommentar.

Spaziergänger fand Funny und verständigte die Polizei

Nachdem ein Spaziergänger Funny in ihrem Gefängnis gefunden und am Montagnachmittag die Polizei verständigt hatte, kam sie ins Tierheim. Wie lange sie allein auf dem Parkplatz ausharren musste, ist unklar. „Keinesfalls tagelang, vielleicht einige Stunden“, vermutet ein Sprecher der Stadt Hamm auf Anfrage von wa.de.

Sie sei höchstens ein Jahr alt und gerade im Tierasyl angekommen, „im Moment noch schüchtern“, sagt der Sprecher. Zu anderen Katzen hat Funny, wie sie im Tierasyl dann in Anlehnung an den Fun Park genannt wurde, noch keinen Kontakt. Sie befindet sich noch in Quarantäne.

Noch befindet sich Funny im Tierasyl Hamm in Quarantäne. Bald wird sie jedoch schon ein neues Zuhause suchen.

Große Tortur für kleines Kätzchen

Die kleine Katze werde noch in dieser Woche geimpft und gechipt sowie kastriert, falls sie das noch nicht ist. In etwa drei Wochen steht sie dann zur Vermittlung und darf auf ein liebevolles Für-immer-Zuhause hoffen. Endlich – nach dieser großen Tortur für so ein kleines Kätzchen.

Viele Facebook-User bedanken sich auch beim Tierasyl für dessen Arbeit. „Ich weiß nicht, ob ich das, so wie Sie jeden Tag, ertragen könnte“, schreibt ein User. Und ein weiterer hofft auf ein schönes Zuhause für „die Süße“. Und auch die Stadt hofft, „dass ihr Leben ab jetzt auch funny wird“.

In richtig großer Not ist auch Kater Willi. Er ist ein wilder Streuner, verletzte andere Katzen und war selbst verletzt, bevor er ins Tierheim kam. Dort sucht er nun nach einem ganz speziellen neuen Zuhause.

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