Ali Bozdogan und sein „R-Café“
Schlussspurt im Wassersportzentrum: Gastronomie kurz vor Eröffnung
Anderthalb Jahre nach der Fertigstellung wird das neue Wassersportzentrum an der Kanalkante in Hamm in Kürze komplett mit Leben gefüllt sein: Die Gastronomie steht kurz vor der Eröffnung.
Hamm - Noch türmen sich im Innern 1001 Dinge, noch fehlen einige wichtige Geräte, noch wird unter Hochdruck gearbeitet - doch am 6. Mai soll im Wassersportzentrum das „R-Café“ öffnen. Der Gastro-Betrieb gehört zu einer kleinen Kette gleichen Namens, die an allen vier Standorten mit dem Wasser verbunden ist. Das „R“ steht für River, also Fluss.
Pächter Ali Bozdogan („Extrablatt“, „Sissi + Franz“) will die Eröffnung „schleichend“ vollziehen: Eine Party wird es nicht geben. „Noch befinden wir uns in einer Pandemie, ich möchte nicht die Verantwortung für ein Spreader-Event tragen“, sagt der erfahrene Hammer Gastronom klar. Gleichwohl stehen die ersten bei ihm angebundenen Veranstaltungen auf dem angrenzenden Schleusenplatz bereits im Terminkalender.
„R-Café“ im Wassersportzentrum: Pergola verspätet sich
Gut 150 Gäste sollen anfangs im und rund um das Ladenlokal im Erdgeschoss Platz finden, nach und nach könnten weitere hinzukommen. Für schlechtes Wetter wird an der Kanalseite aktuell die Errichtung einer 100 Quadratmeter großen, winterfesten Pergola vorbereitet. Weil die Baugenehmigung der Stadt erst spät kam, wird diese aber erst einige Tage nach der Eröffnung fertig sein.
Den Mitarbeiterstamm rekrutiert Bozdogan zunächst aus den eigenen Reihen sowie aus Lehrpersonal aus der Konzernzentrale in Emsdetten. Er zeigt sich optimistisch, so dem Start gewachsen zu sein. Grundsätzlich sucht er noch weiteres - gelerntes und ungelerntes - Personal.
„R-Café“ im Wassersportzentrum: eine Million Euro investiert
Um seine Vorstellungen umzusetzen, musste Bozdogan etliche zuvor frisch verbauten Elemente und Bereiche kräftig umbauen. Rund eine Million Euro hat er investiert. Sein Wunschdatum konnte er dennoch nicht einhalten.
Bozdogan selbst bringt sich als Pächter beziehungsweise Franchise-Nehmer zwar zu 100 Prozent ein, die Geschäftsführung hat er aber seiner Tochter Sezen übertragen. Rund zwei Jahre hatte die Stadt einen passenden Gastronomen für das Wassersportzentrum gesucht.


