Sanierung geht weiter
Hammer Rathaus bekommt ein neues Kleid: 900.000 Euro stehen bereit
Die Sanierung des Rathauses geht weiter. Die Hauptfassade soll noch in diesem Jahr instandgesetzt werden.
Hamm - Dafür will die Stadt 900.000 Euro bereitstellen. Dafür sind vor drei Jahren bereits Rückstellungen gebildet worden.
Die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes war zuletzt 1991/92 saniert worden. In den vergangenen Jahren hat sie nach Darstellung der Verwaltung durch Umwelt- und Witterungseinflüsse gelitten. Besonders die Natursandsteinelemente müssten unbedingt saniert werden: Gesimse, Fensterbänke und Fensterrahmen beispielsweise.
Akute Gefahrenstellen beseitigt
Festgestellt worden war der Sanierungsbedarf bereits 2016, als ein Fachplanungsbüro die Fassade untersucht hatte. Damals waren akute Gefahrenstellen beseitigt und schadhafte Steine zum Teil geborgen worden. Nun sind Arbeiten notwendig. Es geht um die Sanierung des Sandsteins, die Restaurierung der historischen Holzfenster, Klempnerarbeiten, die Säuberung des Putzes und den entsprechenden Gerüstbau. Die weiteren Fassaden sollen später folgen.
Das Rathaus war von 1890 bis 1894 nach Plänen des Königlichen Oberbaurates Karl Friedrich Endell (1843-1891) als Oberlandesgericht errichtet worden. 1955 verkaufte das Land das Gebäude an die Stadt, die es seit 1959 als Rathaus nutzt. Der Anbau des Bürgeramtes entstand 1962.
Entscheidung über Sanierung
Über die Sanierung entscheidet der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 28. März (16 Uhr im Saal 201 des Rathauses, Theodor-Heuss-Platz 16).