28-jähriger Mann in Hamm betroffen
Raubüberfall auf „Todesbrücke“ - Polizei sucht Zeugen
Ein 28-jähriger Mann ist in Hamm überfallen und beraubt worden. Der Tatort war die im Volksmund so genannte „Todesbrücke“ zwischen der Innenstadt und dem Hammer Norden.
Hamm - Am Dienstagabend, 1. Februar, wurde gegen 21.45 Uhr ein 28-jähriger Mann auf der Fußgängerbrücke, die die Rückseite des Hammer Bahnhofes mit dem Hammer Norden verbindet, überfallen und beraubt. Wie die Polizei von dem Betroffenen erfuhr, kam ihm der Angreifer zunächst auf der Brücke entgegen und ging an ihm vorbei. Danach sei er unvermittelt von hinten getreten und geschlagen worden, so dass er zu Boden ging. Der Täter habe dem 28-Jährigen Schmuck und Bargeld abgenommen und sei im Anschluss in Richtung Hauptbahnhof geflüchtet.
Den Angaben zufolge hat der mutmaßliche Täter einen dunklen Hauttyp, er sei von schlanker Statur und etwa 1,90 Meter groß. Er trug eine graue Jacke mit braun-orange gestreiften Ärmeln, einen schwarzen Kapuzenpullover und weiße Nike Turnschuhe.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02381/916-0 oder per Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.
Die Brücke, auf der der Raubüberfall passierte, ist in Hamm seit vielen Jahren auch als „Todesbrücke“ bekannt, weil sie vielen Menschen als unheimlich gilt. Schuld daran ist auch ihr Zustand: Der Weg ist ziemlich baufällig und zudem oft vermüllt. Im Herbst 2021 war der WA dort und hat sich umgesehen. - WA