Radstation vor Wiedereröffnung „in absehbarer Zeit“ - Neues Konzept
Die seit Monaten geschlossene Radstation steht nach Angaben der Betreiber vor der Wiedereröffnung. Man habe ein Hygienekonzept entwickelt und wolle „in absehbarer Zeit wieder öffnen“, teilte das Perthes-Werk mit.
Hamm-Mitte – Einen festen Termin zur Wiedereröffnung gebe es laut Perthes-Werk jedoch noch nicht. Die Radstation war im März aufgrund von Corona-Auflagen geschlossen worden.
In der Station beschäftigt das Evangelische Perthes-Werk Menschen mit sozialen Schwierigkeiten. Als Arbeitgeber habe man hier besondere Schutzmaßnahmen ergreifen müssen, sagte Klaus Ehrhardt, der Technische Leiter der Sozialwerkstätten des Perthes-Werkes. Mittlerweile habe man ein Hygienekonzept entwickelt, das derzeit umgesetzt werde.
Lesen Sie auch
Rekordergebnis beim Autofasten: 202.663 Pkw-Kilometer eingespart
Zehntausende beim Sattel-Fest - Alle Fotos und Videos hier
Abstand halten auch in der Radstation
Durch das Konzept solle sichergestellt werden, dass beim Abgeben und Abholen der Fahrräder ein Mindestabstand zwischen Kunden und Mitarbeitern eingehalten wird, so Ehrhardt weiter. Einen Hand-zu-Hand-Kontakt solle es nicht mehr geben; Kunden müssten künftig mit etwas längeren Wartezeiten rechnen.
Grundsätzlich konnten die Kunden der Radstation ihre Fahrräder Ehrhardt zufolge während der Schließungszeit im überdachten Vorhof abstellen. Die Räder seien dort vor Regen geschützt, würden aber nicht bewacht. Einschränkungen gibt es ab Mitte dieser Woche durch Bauarbeiten für die Mobilstation des Hauptbahnhofs. Hier soll ein automatisierter 24-Stunden-Parkbereich entstehen.
Erst im vergangen Jahr wurde hier die Radstation am Bahnhof durch eine 24-Stunden-Nutzung erweitert und teils automatisiert.