Eine Nachbarin erzählt

Möbel statt Praktiker: Abriss und Neubau im Frühjahr 2022?

Verena-Dominique Wöhrle ist Nachbarin der Praktiker-Baumarkt-Brache an der Münsterstraße.
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Hofft, dass es bald losgeht: Verena-Dominique Wöhrle ist Nachbarin der Praktiker-Baumarkt-Brache an der Münsterstraße.

Die Zeichen mehr sich dafür, dass der Bau für den Mömax-Möbelmarkt auf der Fläche des Praktiker-Baumarkts im Hammer Norden vor der Tür steht. Nachbarin Verena-Dominique Wöhrle erzählt von Erfahrungen mit dem neuen Grundstückseigentümer.

Hamm-Norden – Nach dem jahrelangen Stillstand am ehemaligen Praktiker-Baumarkt-Standort an der Münsterstraße freuen sich die Nachbarn über den Fortschritt, der mit dem Kauf durch die XXXLutz-Möbelhausgruppe und den geplanten Neubau einhergeht. „Über die neuen Nachbarn kann ich nichts Schlechtes sagen“, sagt auch Verena-Dominique Wöhrle, die direkt nebenan, am Stammsitz vom Natursteinhandel ihrer Familie ihren Weinhandel betreibt.

Zu Beginn der Corona-Pandemie habe es öfter Probleme mit dem brachliegenden Nachbargrundstück gegeben, berichtet Wöhrle. Spätabends habe der Parkplatz des früheren Baumarkts partywütigen Jugendlichen als Treffpunkt gedient. „Da war es sowohl der Lärm, als auch der hinterlassene Müll, der stets störte“, so die Nachbarin. Nach dem Kauf des Grundstücks durch die Möbelhaus-Gruppe habe sich die Situation jedoch schlagartig gebessert: „Umgehend wurde ein Zaun entlang der Grundstückgrenze errichtet und ein Wachdienst beauftragt, der nach dem Rechten schaute“, so Wöhrle.

Doch nicht nur dadurch, auch durch den vorgesehenen Verwendungszweck des Standorts hätten sich die Nerven der Anlieger entspannt: „Da gab es ja die verschiedensten Vorschläge für eine Nachnutzung“, erinnert sich die Unternehmerin. Da könnten sie alle mit einem Möbelhaus gut leben.

Auf dem Gelände soll eine „Mömax“-Niederlassung entstehen, die über eine Verkaufsfläche von 7000 Quadratmeter über zwei Etagen verfügen soll. (Das wurde im Herbst 2018 bekannt.) Dabei sind, wie berichtet, 500 Quadratmeter Verkaufsfläche mit zentrenrelevantem Sortiment wie Keramik, Bettwäsche und Gardinen eingeplant. Es werde ein Restaurant sowie eine Abholzone geben und das Dach werde begrünt, so die Pläne der Möbelhaus-Kette.

Mömax statt Praktiker: Hoffnung auf baldigen Baubeginn

Wie sie im Gespräch mit den neuen Nachbarn erfahren habe, sei der Beginn von Abriss und Neubau für das Frühjahr 2022 vorgesehen, so Wöhrle. (Wenn alles fertig ist, soll es ein bisschen wie Ikea sein.)

An die Maßnahme knüpfe sie auch die Hoffnung auf eine parzielle Neugestaltung des Kreisverkehrs, so die Anwohnerin: „Die sogenannten Kölner Teller am Kreisverkehr müssen bereits jetzt regelmäßig von den größeren Lkw überfahren werden, was regelmäßig für lautes Scheppern sorgt“, so Wöhrle. Tatsächlich steht man kaum fünf Minuten in der Zufahrt zum Gelände der Wöhrles und hört gleich mehrfach das nervende, metallische Geräusch. „Wenn sich nun direkt nebenan das Möbelhaus ansiedelt, hoffen wir Anlieger auch auf eine bedarfsgerechte Überplanung des Kreisverkehrs“, so Wöhrle.

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