Positive Bilanz für abgelaufene Spielzeit
HAMM ▪ „Das Dschungelbuch“ war der Publikumsmagnet auf der Waldbühne Heessen in der abgelaufenen Spielzeit. 25 000 Besucher wollten die Neuinszenierung nach der Buchvorlage von Rudyard Kipling sehen. Damit wurde nicht ganz der Vorjahresrekord von 27 000 Besuchern erreicht, die seinerzeit das Stück „Anatevka“ anzog. Unterm Strich herrscht mit insgesamt 56 000 Zuschauern für 2010 Zufriedenheit an der Waldbühne. 2009 waren es 67 000.
„Egal ob Dschungelbuch, Oklahoma oder Peter Pan – wir haben Qualität abgeliefert“, sagt Pressesprecher Bernd Kühler. 49 Vorstellungen haben die Ensembles in diesem Sommer gespielt. Das sind sieben mehr als eigentlich veranschlagt. „Normalerweise gibt es 14 Aufführungen pro Stück“, erklärt der Pressesprecher. Wegen der großen Nachfrage habe es sowohl zum Dschungelbuch als auch zum Musical Oklahoma Sondervorstellungen gegeben. Oklahoma war mit 21 000 Besuchern der zweitstärkste Titel in diesem Jahr.
„Wir kalkulieren mit 1 000 Zuschauern pro Vorstellung“, sagt Kühler. „Mit dem Ergebnis von insgesamt 56 000 haben wir diesen Schnitt also mehr als erreicht. Damit liegen wir wirtschaftlich voll im schwarzen Bereich“, erklärt der Pressesprecher.
Zahlenmäßig deutlich hinter den Spitzenreitern blieb in diesem Jahr „Peter Pan“ mit 10 000 Besuchern. „An der Qualität der Inszenierung hat das aber sicher nicht gelegen“, meint Kühler. „Peter Pan ist bei den jüngeren Besuchern scheinbar nicht mehr so bekannt“, glaubt der Pressesprecher. „Und der Film ‚Hook‘ ist wohl auch nicht mehr so präsent.“ Den Ausflug nach Nimmerland wird es damit so schnell nicht wieder geben in Heessen. ▪ oz