14-Jähriger verhaftet

Gewalttaten in Hamm: Kinder und Jugendliche unter Verdacht

Polizei Hamm
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Der Polizei in Hamm hat einen 14-jährigen Gewalttäter überführt.

Gewaltbereite Kinder und Jugendliche treiben offenbar vermehrt ihr Unwesen in der Hammer Innenstadt.

Hamm - Der jüngste Fall betrifft einen 14-jährigen Hammer, der am 18. März festgenommen und nunmehr in einer Jugendhaftanstalt in Untersuchungshaft einsitzt. Der 14-Jährige soll am 9. März gemeinsam mit einem 13-jährigen Hammer einen Pizzaboten, der mit einem Fahrrad unterwegs war, an der Luisenstraße zu Boden gebracht und mit Tritten gegen Körper und Kopf malträtiert haben.

Die beiden Jugendlichen sollen Teil einer etwa 15-köpfigen Gruppe gewesen sein. Zu der Attacke gegen den 22-jährigen Pizzaboten soll es gekommen sein, weil dieser beim Einbiegen in die Fußgängerzone die Gruppe mit dem Fahrrad geschnitten hatte. Ein Elfjähriger aus der Gruppe soll den Pizzafahrer zunächst als Hurensohn beschimpft haben. Als der Fahrer anhielt, sollen die übrigen Jugendlichen hinzugekommen sein. Letztlich sollen der 13- und der 14-Jährige auf den Fahrer eingetreten und eingeprügelt haben, wobei der 14-Jährige der Haupttäter sein soll. Der 22-Jährige wurde unter anderem am Kopf verletzt, konnte aber nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Der 14-Jährige soll auch wenige Wochen zuvor mit einem weiteren jugendlichen Mittäter am Westausgang des Bahnhofs einem 14-Jährigen aus Münster das Handy geraubt haben. Der Beschuldigte soll am Tatabend mit insgesamt vier weiteren Jugendlichen unterwegs gewesen sein. Ein 15-jähriger Freund des Opfers aus Münster soll bei dem Überfall ebenfalls körperlich angegangen worden sein.

Bei der Attacke auf den Pizzaboten wurde keine Beute gemacht.

Erst Mitte März hatte WA.de vermeldet, dass ein 16-jähriger Teenager aus Hamm tags zuvor in U-Haft genommen worden war. Der Jugendliche steht in Verdacht, in der Nacht zum 23. Oktober einen 40-jährigen Obdachlosen in der Nähe des Cinemaxx-Kinos – möglicherweise grundlos – niedergestochen und lebensgefährlich verletzt zu haben.

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