Hochhäuser: Pläne finden Zustimmung in Herringen
HERRINGEN - Ein kurzfristiger Umzug in die benachbarte Jahnschule war in Erwägung gezogen worden, doch das Fassungsvermögen des Sitzungssaales im Bürgeramt Herringen reichte dann doch aus, um den rund 30 erschienenen Bürgern bei der Sondersitzung der Bezirksvertretung Platz am Donnerstag zu bieten. Nach 45 Minuten war die Sitzung ohne größere Zwischenfälle beendet.
Die Verwaltung hatte aufgrund der Brisanz bei den Hauptthemen (Waldenburger Str
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aße und Verabschiedung der Resolution gegen Rechtsextremismus) extra vier Mitarbeiter des Ordnungsamtes bestellt. Einmal mussten sie sogar „eingreifen“, als ein Zuhörer zu Beginn der Ausführungen von Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann sein Handy zückte und filmte. Dies ist nicht erlaubt.
Eine Chance zu Wortmeldungen hatten die Bürger indes nicht. Den Versuch einer Frage wiegelte Bezirksvorsteher Klaus Alewelt ab: „Das ist eine Bezirksvertretersitzung ohne Bürgerfragestunde. Da sind keine Fragen erlaubt.“
Viel Gesprächsbedarf hätte es zum Thema „Waldenburger Straße“ aber wohl ohnehin nicht mehr gegeben. Denn Bevölkerung und Politiker in Herringen sind sich absolut einig. Der Abriss der Hochhäuser an der Waldenburger Straße und die Absicht, den Bebauungsplan dahingehend zu ändern, dass keine achtgeschossige Bauweise auf dieser Fläche mehr erlaubt ist, hielten alle kopfnickend für die richtigen Entscheidungen. Hunsteger-Petermann und Stadtbaurätin Rita Schulze-Böing hatten über den Sachstand informiert und das weitere Verfahren zur Nachnutzung der Immobilie erläutert (über die Inhalte hatte der WA bereits berichtet).
Dass der Weg bis zu dieser Lösung für den OB nicht immer leicht gewesen sei, machte er gestern in Herringen deutlich: „Das waren die schlimmsten 14 Tage meiner 15-jährigen Amtszeit.“ - jb