Polizei ermittelt

Fassungslosigkeit in Pelkum: Alltagsfrau Gerda zerstört

"Gerda" konnte repariert werden und wird in Kürze nach Pelkum zurückkehren.
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"Gerda" konnte repariert werden und wird in Kürze nach Pelkum zurückkehren.

[Update 10.15] Pelkum - "Gerda" ist offenbar Opfer blinder Zerstörungswut geworden. Die weithin beliebte "Alltagsfrau" im Pelkumer Kreisverkehr steht jedenfalls nicht mehr auf eigenen Füßen, sondern liegt zerstört am Boden.

Damit hatte der Ortsteil Pelkum am Donnerstag bereits am frühen Morgen ein unschönes Stadtgespräch bekommen. WA-Leser Axel Püttner

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entdeckte den offenbar im Lauf der Nacht geschehenen Unfall am frühen Donnerstagmorgen und fotografierte ihn prompt. Man sieht deutlich, dass der gesamte Oberkörper der kultigen Figur abgebrochen ist. Ihr Hund "Rüdiger" bliebt direkt daneben offenbar unversehrt.

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Ob Gerda einfach umgestürzt oder doch von einem Auto "gefällt" wurde, war zunächst unklar. Die Hammer Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Sprecher bezog aber auf WA-Nachfrage klar Stellung und schloss ein Unfall mit schließender Fahrerflucht aus. Es sei gegen 7.15 Uhr Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt worden. Dies sei nun Gegenstand der Ermittlungen.

Erschaffen von der Künstlerin Christel Lechner, wurde die rund 8000 Euro teure "Alltagsfrau" Gerda Ende 2013 vom Lippeverband aufgestellt – als Geschenk zum Abschluss der Bauarbeiten im Umfeld des Kreisverkehrs Kamener Straße/Alte Landwehrstraße. Seit wenigen Wochen hat Pelkum auch auf dem zweiten Kreisverkehr (Kamener Straße/Kleine Werlstraße) einen Alltagsmenschen: Er wurde dem hier geborenen und aufgewachsenen Fußballprofi Horst Hrubesch nachempfunden.

Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02381/9160.

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