Herausforderungen bleiben
Nordringpark: Freigabe steht bevor - Bauarbeiten bald beendet
Nach gut einem halben Jahr ist ein Ende der großen Baustelle im Nordringpark in Sicht. Die Freigabe ist nur noch eine Frage von wenigen Wochen. Viele Nutzer freuen sich schon drauf. Aber wie geht es dann weiter?
Hamm - Fleißige Arbeiter modellieren dem jahrelang vernachlässigten Nordringpark seit September 2021 ein Vorzeigegesicht. Schon jetzt gibt es dort viel zu sehen, Beobachter sind begeistert. Die Stadt geht aktuell von einer verbleibenden Bauzeit von rund sechs Wochen aus: „Dementsprechend werden die Restarbeiten bis Ende April abgeschlossen sein“, so Rathaussprecher Lukas Huster auf Nachfrage von WA.de.
Eine öffentliche Eröffnung des Parks sei für den Mai anvisiert und werde derzeit vorbereitet, ergänzte Huster. Etwa zeitgleich soll die Gastronomie des Wassersportzentrums („R-Café“) fertig und nutzbar sein - das hofft zumindest deren Pächter Ali Bozdogan.
Viele der künftigen hochwertigen Spielgeräte sind bereits fertig oder werden aktuell aufgebaut. Parallel laufen die Restarbeiten zur Fertigstellung des Schleusenplatzes rund um das Wassersportzentrum; konkret betrifft das die Umrandung der Pflanzfläche direkt an der Adenauerallee. Als nächstes soll der Anschluss an den Nordenwall hergestellt und die Treppenanlage im Bereich der Adenauerallee errichtet werden.
Adenauerallee-Querung lässt auf sich warten
Auf die außerdem geplante klare Verbindung zwischen dem Park und der Kanalkante über die Adenauerallee werden die Besucher allerdings noch eine Weile warten müssen: Die viel befahrene Straße soll im Querungsbereich schmaler werden, eine Mittelinsel bekommen und darüber hinaus ein mittels Blitzsäule überwachtes Tempo-30-Limit. Die Realisierung hängt jedoch an einer Straßen- und Kanalbaumaßnahme, die erst Ende 2023 abgeschlossen sein wird.
Besondere Herausforderungen bleiben
Eine besondere Herausforderung für die Zeit nach der Freigabe dürften die Drogen-Umtriebe am nahe gelegenen Szenetreff sein. Erst am Mittwoch fand dort wieder eine größere Kontrollaktion der Polizei statt, Ende Februar wurde ein Junkie durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Kritik von Parknutzern gibt es immer wieder auch an der nach wie vor extremen Verschmutzung des Teichwassers vor allem im östlichen Bereich.

