Keine Verletzten
Feuer in der Ebert-Straße: Neue Infos - Brandstiftung vermutet
(Update) Die Feuerwehr war in Bockum-Hövel in der Nacht zu Sonntag in der Friedrich-Ebert-Straße gefordert. Dort brannte ein Fahrradschuppen lichterloh. Vermutlich handelte es sich um Brandstiftung. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.
Bockum-Hövel – Vollständig abgebrannt ist in der Nacht zu Sonntag ein Fahrradschuppen an der Friedrich-Ebert-Straße. Er gehörte zur Seniorenwohnanlage „Rosenhaus“. Darin abgestellt waren neben Fahrrädern auch einige Mülltonnen.
Die Feuerwehr wurde um 1.18 Uhr alarmiert und benötigte vor Ort rund eine Stunde, ehe die Flammen vollständig gelöscht waren. Zu verdanken war das vermutlich einer aufmerksamen Bewohnerin des „Rosenhauses“, die das Feuer bemerkt hatte und unverzüglich die 112 anrief.
Jürgen Metz, Senior-Chef der Ludgeri-Gruppe, zu der das „Rosenhaus“ gehört, sagte, dass das Feuer derart heiß gewesen sein muss, dass im Treppenhaus der Einrichtung sogar einige Fensterscheiben eingerissen seien. Die Gefahr, dass die Flammen auf das Haus übergreifen, sei also durchaus gegeben gewesen. In dem Fahrradschuppen seien unter anderem auch einige Mülltonnen untergestellt gewesen, die – wie auch die dort abgestellten Fahrräder – durch das Feuer komplett zerstört wurden. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Im Einsatz waren insgesamt 21 Personen von der Hauptwache, der Freiwilligen Feuerwehr Hövel sowie dem Rettungsdienst.
Seit Jahresbeginn standen im Stadtbezirk Bockum-Hövel häufiger Altkleider-, Papier- und Müllcontainer in Flammen. Inwieweit es sich auch diesmal um Brandstiftung handelte, blieb am Sonntag noch offen. Die Polizei-Leitstelle konnte dazu noch keine Angaben machen. Grundsätzlich sei in solchen Fällen in der Regel aber davon auszugehen, hieß es.
