Drei Stellen für Innenstadtbereich

Mehr Sozialarbeit für Nordring-Szene

Der Nordringpark (Mitte) wurde aufwendig umgestaltet. Mancher bezweifelt, dass sich Familienidylle und Szenetreff vertragen.
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Der Nordringpark (Mitte) wurde aufwendig umgestaltet. Mancher bezweifelt, dass sich Familienidylle und Szenetreff vertragen.

Die Sozialarbeit rund um die Alkohol- und Drogen-Szene am Nordring soll deutlich ausgebaut werden. Bisher gibt es hier nur eineinhalb Stellen, ab dem kommenden Jahr sollen es drei sein.

Hamm – Die aufsuchende, soziale Arbeit in der Hammer Innenstadt soll im Rahmen des sogenannten Wohnungsnothilfekonzeptes ausgeweitet werden. Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit empfahl die Umsetzung und damit die Einrichtung von drei neuen Stellen in diesem Bereich in seiner Sitzung am vergangenen Montag jetzt einstimmig und ohne Diskussionen.

Träger können sich mit Konzept bewerben

Zum 1. Januar 2023 sollen die neuen Stellen besetzt werden und die Arbeit beginnen. Ziel ist es, Szenetreffs wie den Nordring und Einzelpersonen besser zu begleiten und sie den Hilfesystemen zuzuführen. Bislang wird die Arbeit mit anderthalb Stellen geleistet, diese sollen um weitere anderthalb auf dann insgesamt drei Stellen ausgeweitet werden. Träger können sich daraufhin mit einem Maßnahmenkonzept für die Arbeit in der Hammer Innenstadt bewerben. Die Personalkosten trägt die Stadt Hamm.

Ebenfalls auf der Tagesordnung des Sozialausschusses stand ein weiteres Projekt – eine Landesintiative gegen Wohnungslosigkeit – mit dem Titel „Endlich ein Zuhause“. Die Mitteilungsvorlage, aus der hervorgeht, das zwei weitere – diesmal vom Land geförderte – Stellen bei der Stadt Hamm eingerichtet werden können, nahm der Ausschuss wohlwollend zur Kenntnis.

Vermittlung von Wohnraum

In diesem Projekt geht es um die Verbesserung der Situation von Wohnungslosen beziehungsweise um die Vermittlung in Wohnraum. Diese Stellen sind bei der Sozialverwaltung angedockt. Alle neuen Stellen sollen mit vorhandenen eng vernetzt sein. Die Entscheidung trifft der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 20. Juni.

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