Marienhospital: Kommt Parkplatz für Mitarbeiter?

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In zwei Jahren sind die Bauarbeiten am Standort Knappenstraße soweit abgeschlossen, dass die Altbauten im nördlichen Bereich (oben) abgerissen werden können. Dort ist derzeit keine Parkanlage mehr geplant, sondern es sollen Parkplätze entstehen.

Hamm-Osten - Auf längere Sicht könnte der Parkdruck im Umfeld des St. Marien-Hospitals auch ohne das derzeit diskutierte Parkraumkonzept gemindert werden.

Interimsgeschäftsführer Christian Bieganski sprach während der Bürgerversammlung zum Bewohnerparken über die Pläne am Standort Knappenstraße. So könnte ein Parkplatz für Mitarbeiter entstehen.

Derzeit bekommen nur die wenigsten Mitarbeiter des St. Marien-Hospitals einen Stellplatz direkt am Krankenhaus. Die meisten, die mit dem Auto zur Arbeit kommen, müssen sich dagegen einen Platz im Umfeld suchen. Dazu kommen noch Besucher, die den gebührenpflichtigen Parkplatz an der Knappenstraße meiden. Zumindest für einen Teil der Mitarbeiter könnte es in etwa zwei Jahren eine Lösung geben, die den Parkdruck etwas nehmen könnte

Aber der Reihe nach: Nach Verzögerungen und erweiterten Plänen steht zunächst der Eröffnungstermin für das neue Bettenhaus fest. „Wir nehmen es am 18. Juli in Betrieb“, sagte Geschäftsführer Christian Bieganski. Zuvor können sich alle Interessierten einen eigenen Eindruck von der Millionen-Investition machen. Zu einem Besichtigungstag wird bereits für Samstag, 16. Juli, eingeladen.

Bieganski betonte, dass durch das neue Haus keine weitere Verschärfung der Parksituation zu befürchten sei. „Wir werden nicht mehr Patienten haben“, sagte er. Es bleibt bei 200 Betten am Standort, davon 100 im neuen Haus.

Die Bauarbeiten im Bereich der Ludwig-Teleky-Straße werden, wie berichtet, fortgesetzt. Es entsteht eine neue Küche. „Es wird aber keine Großküche“, bekräftigte Bieganski noch einmal mit Blick auf die vor 16 Jahren von Anwohnern gegründete Interessengemeinschaft Knappenstraße zur Verhinderung des Vorhabens. „Wir werden von hier nur die beiden Standorte Nassauer Straße und Knappenstraße versorgen“, erklärte er. Er rechnet mit 15 bis 20 Mitarbeitern, die zu versetzten Dienstzeiten eingesetzt werden. Der damit einhergehende zusätzliche Verkehr wird über die Ludwig-Teleky-Straße geführt und nicht, wie es einst die Pläne für eine Großküche vorsahen, über die Knappenstraße.

Platz für 50 bis 60 Fahrzeuge

Bis September 2017 soll die neue Küche in Betrieb gehen. Erst dann können die Altbauten im nördlichen Bereich des Hospitals abgerissen werden. Das sind die so genannten Torhäuser. Die Betriebswohnungen sind nicht mehr bewohnt. Technikzentrale und Küche ziehen in Neubauten um. Die Gebäude aus den 1930er-Jahren sind abgängig. Vor 15 Jahren war dort die Großküche vorgesehen. Mit den Plänen zum neuen Bettenhaus war von einer Grünanlage für Patienten die Rede. Jetzt soll dort Parkraum geschaffen werden, wie Bieganski sagte.

Die Pläne sind aber offenbar noch nicht weit. So ist unklar, ob die Fläche von der Knappen- oder Märkischen Straße angefahren werden soll. 50 bis 60 Parkplätze könnten dort laut Bieganski für die Beschäftigten entstehen. Doch sollten sie zu diesem Zwecke eingerichtet werden, müssten die Mitarbeiter an der Nassauer Straße ein ähnliches Angebot bekommen. Bieganski: „Wir müssen für beide Standorte ein Bewirtschaftungskonzept aufstellen.“

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