Krise der NRW-SPD

Marc Herter will 2025 erneut als OB in Hamm kandidieren

Marc Herter, Oberbürgermeister der Stadt Hamm
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Will OB in Hamm bleiben: Marc Herter (SPD).

Bleibt er in Hamm oder geht er wieder nach Düsseldorf? Hamms Oberbürgermeister steht zwar gerade an der Spitze der NRW-SPD, seine politische Zukunft sieht er aber nicht am Rhein, sondern an der Lippe.

Hamm – Marc Herter will bei der Kommumalwahl 2025 erneut für das Amt des Oberbürgermeisters von Hamm kandidieren. Der Sozialdemokrat bekannte sich am Sonntagabend in der WDR-Sendung „Westpol“ zur Stadt und zu seinem gegenwärtigen Amt.

Seit Freitag kommissarischer Vorsitzender der NRW-SPD

Nachdem er am Freitag zum Interimsvorsitzenden der nordrhein-westfälischen SPD gekürt worden war, stand die Frage im Raum, ob er seine Zukunft eher in Düsseldorf sieht.

„Mein Platz ist in Hamm“, sagte er am Sonntag im WDR. „Ich will wieder Oberbürgermeister von Hamm im Jahr 2025 werden.“ Das sei eine Lebensaufgabe für ihn, hier könne er viel gestalten und die Umsetzung hautnah erleben. Fragen nach einer möglichen Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2027 wehrte Herter ab: In der derzeitigen Situation der SPD verbiete es sich, über 2027 zu diskutieren.

Herters lange Jahre in Düsseldorf

Herter kennt das landespolitische Geschäft in Düsseldorf und gilt als gut vernetzt. Er war von 2010 bis 2020 Landtagsabgeordneter und von 2011 bis 2018 Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion. Er ist seit 2018 Vorsitzender der SPD-Region Westliches Westfalen. Seit 2009 war er stellvertretender Landesvorsitzender. Dem am Donnerstag zurückgetretenen Landesvorsitzenden Thomas Kutschaty war Herter 2018 bei einer Kampfabstimmung um den Fraktionsvorsitz unterlegen.

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