Junge Mädchen im Visier

Heessener (25) erpresst Preisgabe von Nacktbildern - nicht zum ersten Mal

Symbolbild
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Ein 25-jähriger Hammer hat offenbar einen im Internet frei zugänglichen Spiele-Chat ausgenutzt, um von jungen Mädchen Nacktbilder zu erhalten.

Hamm – Am Ende stolperte der junge Mann über eine Familie in Thüringen. Wie hier bereits kurz berichtet, soll er Kontakt zu einem neunjährigen Mädchen aufgenommen und dieses dazu genötigt haben, ihm Nacktbilder von sich zu schicken. Das Kind vertraute sich jedoch seinen Eltern an. Diese schalteten daraufhin Anfang Oktober die Polizei ein.

Am 11. Oktober wurde dann die Wohnung des Beschuldigten in Heessen durchsucht. Datenträger wurden sichergestellt, der Mann sitzt nunmehr in Untersuchungshaft. Damit ist es aber noch nicht genug.

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14-jährigem Mädchen gedroht

Wie die Hammer Polizei auf Nachfrage erklärte, wird gegen den Hammer bereits seit Ende 2018 ermittelt. Mit genau der gleichen Masche soll er sich nämlich bereits vor mehr als einem Jahr einem anderen Mädchen genähert und dieses zur Übermittlung intimer Fotos gedrängt haben. Es handele sich um ein unter 14 Jahre altes Mädchen aus Nordrhein-Westfalen, teilte die Polizei mit.

Der Heessener habe gewusst, dass gegen ihn ermittelt wird, gleichwohl – wie nun der Fall aus Thüringen zeige – trotzdem weitergemacht haben. Den Mädchen soll er damit gedroht haben, dass falls sie keine neuen Fotos lieferten, er bereits erhaltenes Material in deren Umfeld verbreiten würde.

Datenauswertung läuft noch

Wegen Wiederholungsgefahr wurde gegen ihn nun ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Der Beschuldigte ist ansonsten unbescholten und noch nicht verurteilt worden.

Ob er die Fotos von den Kindern möglicherweise in Pädophilenkreisen weiterverteilt hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Auswertung der beschlagnahmten Datenträger ist noch nicht abgeschlossen.

Polizei appelliert an Opfer

Die Hammer Polizei appellierte an alle Opfer, sich Bezugspersonen anzuvertrauen und Anzeige zu erstatten. Präventionstipps für Eltern und Kinder gibt die Polizei im Internet: Klicken Sie hier für den Link dazu.

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